Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Sportwagen
  4. /

  5. ADAC GT Masters
  6. /

  7. News

Werbung

Mirko Bortolotti: «Freue mich auf das neue Kapitel»

Mirko Bortolotti hatte die bisher erfolgreichste Saison im ADAC GT Masters. Dennoch stehen 2020 beim Vizechampion große Veränderungen an. Er blickt auf 2019 zurück und erklärt den Wechsel von Lamborghini zu Audi.

ADAC GT Masters

Im Artikel erwähnt



Werbung

Werbung

Fünf Jahre lang war der Mirko Bortolotti Lamborghini-Werksfahrer und startete in diesem Zeitraum für das GRT Grasser Racing Team im ADAC GT Masters - 2015 und 2016 als Gaststarter, ab 2017 als Stammpilot. In der abgelaufenen Saison kämpfte der in Wien lebende Rennfahrer zusammen mit Teamkollege Christian Engelhart lange um den Titel. Das Duo holte wie die Champions Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde im Audi und das Corvette-Duo Marvin Kirchhöfer/Markus Pommer drei Siege - Jahresbestmarke. Zudem gelangen Bortolotti und Engelhart 114 Führungsrunden - ebenfalls Bestwert. Und mit drei Pole-Positions und zwei weiteren Startplätzen in der ersten Reihe war Bortolotti der stärkste Fahrer im Qualifying. Der Lohn: Am Jahresende sprang der zweite Rang in der Gesamtwertung heraus.

Werbung

Werbung

"Das war meine bisher beste Saison im ADAC GT Masters", so Bortolotti. "Es war aber auch von vornherein klar, dass mit dem diesjährigen Line-up die Erwartungen höher waren. In den Jahren davor war eigentlich klar, dass man - zumindest auf dem Papier - nicht um die Meisterschaft kämpfen würde. Am Ende des Tages bin ich mit dem Jahr sehr zufrieden - vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Punkte wir zu Saisonbeginn verloren haben. Der Vizetitel war nach dem schwierigen Start ein sehr gutes Ergebnis. Aber ich muss auch sagen, dass Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser in diesem Jahr sehr stark waren und verdient Meister geworden sind."

Den Italiener hat während der Saison vor allem beeindruckt, wie das Grasser-Team nach dem doppelten Nuller in Oscherleben zurückgekommen ist. "Nach den ersten beiden Rennen hatten wir schon 35 Punkte Rückstand zur Spitze und waren damit schon fast raus aus dem Titelkampf. Nach der Pole am Sonntag mit leeren Händen dazustehen war bitter. Denn wenn man im ADAC GT Masters eine Chance bekommt, muss man diese auch verwerten. Nicht nur wegen der Punkte. Auch mental spielen die Nuller eine Rolle. Wenn man so etwas schlecht verarbeitet, kann es Auswirkungen auf die gesamte Saison haben. Aber das Team hat Charakter gezeigt und das Ganze schnell abgehakt. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und noch mehrere Siege und Pole-Positions geholt. Bis Hockenheim hatten wir sogar noch Chancen im Titelkampf."

Im kommenden Jahr steht dem 29-Jährigen ein großer Umbruch bevor. Bortolotti startet dann für Audi und damit erstmals seit 2015 nicht mehr für Lamborghini. Warum der Markenwechsel? "Der Schritt ist eine große Sache für mich. Natürlich ist und war Lamborghini für mich immer eine Herzensangelegenheit, denn Lamborghini hat mir eine Chance gegeben, die ich wahrscheinlich woanders nicht bekommen hätte. Es war daher nicht einfach, die Marke zu verlassen. Audi hat mir ein Angebot gemacht, das sehr interessant war und mir viele Möglichkeiten bietet. Dass ich mit Lambo so ziemlich alles erreicht hatte, was möglich war, hat es für mich einfacher gemacht, diese neue Herausforderung anzunehmen. Ich liebe und lebe den Motorsport und war bereit, einen Schritt zu gehen, der mich vielleicht aus meiner Komfortzone holt, aber gleichzeitig neue Challenges bietet. Es ist ein Riesenprivileg, für Audi, eine Marke, die im Motorsport sehr viel erreicht hat, als offizieller Fahrer an den Start zu gehen. Ich freue mich sehr auf das neue Kapitel in meiner Karriere."

Werbung

Werbung

Ende November testete Bortolotti in Portimão bereits den Audi R8 LMS. "Dabei war es für mich wichtig, den das Auto zu schnell wie möglich kennenzulernen und zu verstehen, wie ich das Auto fahren muss, um das Maximale herauszuholen." Wo der ehemalige Formel-2-Meister im kommenden Jahr starten wird, ist noch nicht entscheiden. "Ich hoffe, dass ich wieder im ADAC GT Masters starten werde. Ich würde mich freuen, wieder zurückzukommen. Aber noch weiß ich nicht genau, was mein Programm 2020 sein wird. Lassen wir uns mal überraschen."

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Teams

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Felix Hirsiger

Liqui Moly Team Engstler

147

1

Finn Zulauf

Liqui Moly Team Engstler

147

2

Leyton Fourie

FK Performance Motorsport

146

2

Tim Zimmermann

FK Performance Motorsport

146

3

Kiano Blum

Haupt Racing Team

112

3

Niklas Kalus

Haupt Racing Team

112

4

Juliano Holzem

Schubert Motorsport

99

4

Sandro Holzem

Schubert Motorsport

99

5

Mark Kastelic

Razoon - more than racing

92

5

Pavel Lefterov

Razoon - more than racing

92

Events

Alle ADAC GT Masters Events
  • Vergangen

    Dekra Lausitzring

    EuroSpeedway Lausitz, Deutschland
    19.–21.06.2026
  • Vergangen

    Nürburgring

    Nurburgring, Deutschland
    10.–12.07.2026
  • Salzburgring

    Salzburgring, Österreich
    04.–06.09.2026
  • Hockenheim

    Hockenheimring, Deutschland
    09.–11.10.2026
  1. Vergangen

    Dekra Lausitzring

    EuroSpeedway Lausitz, Deutschland
    19.–21.06.2026
  2. Vergangen

    Nürburgring

    Nurburgring, Deutschland
    10.–12.07.2026
  3. Salzburgring

    Salzburgring, Österreich
    04.–06.09.2026
  4. Hockenheim

    Hockenheimring, Deutschland
    09.–11.10.2026

Sportwagen News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien