Simon Längenfelder (KTM) gewinnt Samstagsrennen vor Max Nagl in Dreetz
MX2-Weltmeister Simon Längenfelder gewann bei seinem ersten Auftritt in der 450er-Klasse das Auftaktrennen nach einem harten Duell gegen Max Nagl. Längenfelder und Nagl waren eine Klasse für sich.
Samstagsrennen der ADAC MX Masters im Sand von Dreetz. Titelverteidiger Roan van de Moosdijk (KTM) war im Qualifying der Schnellste und startete von der Pole Position in den ersten Wertungslauf. Der als Gaststarter angetretene MX2-Weltmeister Simon Längenfelder (Red Bull KTM) qualifizierte sich bei seinem ersten Rennauftritt auf dem 450er-Motorrad auf Platz 6 hinter Max Nagl (Triumph).
Holeshot Max Nagl
Den Holeshot zog Blitzstarter Max Nagl vor Längenfelder und Jörgen Matthias Talviku. Van de Moosdijk startete im Bereich der Top-10, musste sich durch das Feld nach vorne kämpfen und erreichte das Ziel auf Platz 4. Maximilian Spies (KTM) ging auf Platz 7 ins Rennen, setzte sich in den ersten Runden unter anderem gegen Tom Koch (KTM) durch und wurde am Ende Dritter.
Duell Längenfelder gegen Nagl dominiert
Simon Längenfelder übernahm noch in der ersten Runde die Führung, doch Max Nagl ließ sich bis zum Ende des Rennens nicht abschütteln. In den letzten beiden Runden war Nagl direkt an Längenfelders Hinterrad, doch er fand keinen Weg am Weltmeister vorbei. Längenfelder gewann das Samstagsrennen mit einem Vorsprung von 1,7 Sekunden vor Nagl. Max Spies kam als Dritter erst 45 Sekunden später ins Ziel, 14 Sekunden vor Roan van de Moosdijk auf Platz 4. Längenfelder und Nagl überrundeten das Feld bis auf den 12. Rang.
Simon Längenfelder über seinen ersten 450er-Einsatz
«Ich hatte einige heikle Momente», erklärte Simon Längenfelder nach dem Rennen. «Ich weiß selber nicht, wie ich auf dem Motorrad geblieben bin. Ich war von Anfang an sehr hart am Limit und auch am Schluss hatte ich einige Momente. Es fühlt sich in jedem Falle super an, die 450er beim ersten Rennen auf den ersten Platz abzustellen. Die Strecke war extrem ausgefahren, es war schon fast wie beim Enduro. Morgen wird es mit Blick auf die Fitness noch ein hartes Stück Arbeit werden. Ich habe gemerkt, wie Max am Ende attackiert hat und habe dann auch versucht, das Tempo weiter anzuziehen, doch das hat nicht geklappt. Auf dem großen Bike muss man ruhig fahren. Morgen werde ich also versuchen, so wenig Kraft wie möglich einzusetzen und kein Risiko einzugehen.»
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