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Rally Raid-WM: Toyota zur Halbzeit bei Desafio Ruta 40 in Argentinien vorne

Der Südafrikaner Henk Lategan führt den dritten Lauf der Rally Raid-WM (W2RC) mit knapp zwei Minuten Vorsprung vor seinem Toyota Gazoo-Racing Teamkollegen Seth Quintero (USA) an.

Rallyesport

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Lategan hat sich auf den ersten 1.000 Kilometern des Rennens in die Anden Argentiniens an die Spitze gesetzt. Er will sich seinen zweiten Rally Raid-WM-Laufsieg nach seiner Triumphfahrt im letzten Jahr in seiner Heimat Südafrika sichern.

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Henk Lategan erläuterte: «Es war eine wirklich abwechslungsreiche und eine anspruchsvolle Rallye-Raid-Etappe. Wir hatten sandige, kurvenreiche Strecken, schreckliche Dünen, die wirklich knifflig zu befahren waren. Und dann öffnete sich das Gelände zu einem wirklich schnellen Abschnitt. Es war verrückt, auf einer einzigen Etappe von Wüstendünen hinauf zu Eis und Schnee in den Bergen zu fahren».

Der 23-jährige Quintero strebt seinen ersten Gesamtsieg bei einem Rally Raid-Lauf an. Der US-Pilot, der in diesem Jahr parallel im ARA National Championship (quasi US-Rallye Meisterschaft) antritt, musste sich von seinem Teamkollegen Lategan ein Ersatzteil geben lassen, um die Rallye fortsetzen zu können.

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Seth Quintero erklärte: «Bei Kilometer 50 ist uns ein Stoßdämpfer kaputtgegangen. Wir sind 120 km mit einem kaputten Stoßdämpfer durch die Dünen gefahren. Das war nicht einfach. Beim Transfer haben wir den neuen Stoßdämpfer von Henk bekommen. Auf den letzten 200 Kilometern konnten wir dann wieder volles Tempo gehen».

Ebenfalls am Steuer eines Hilux ist diese Woche der Argentinier Kevin Benavides unterwegs. Der zweifache Dakar-Sieger in der Motorradklasse holte sich auf der zweiten Etappe einen beeindruckenden Podiumsplatz, bevor er es auf den Dünen von El Nihuil während der dritten Etappe mit einem technischen Defekt schwer hatte. Kevin wird sich für die morgige Rücketappe von San Rafael nach San Juan wieder aufrappeln, wobei ihm beim Heimspiel die Fans entlang der Strecke enormen Rückhalt geben werden.

Kevin Benavides schilderte seine Situation: «Vor den Dünen ist der hintere Stoßdämpfer gebrochen. Wir mussten also die ersten 180 Kilometer der Etappe mit diesem Problem fahren. Es war sehr holprig im Auto und ich habe mir oft den Kopf gestoßen. Wir haben die Etappe so gut wie möglich beendet, aber über eine Stunde verloren. Morgen sind wir aber wieder im Kampf dabei».

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Während Lategan und Quintero um den Sieg beim Desafío Ruta 40 kämpfen, liefern sich zwei Dacia-Sandriders einen Zweikampf um die Führung in der Gesamtwertung der Rally Raid-Weltmeisterschaft,

Sebastien Loeb war mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf Nasser Al-Attiyah nach Argentinien gereist. Zur Halbzeit des dritten WM-Laufs hat sich der Abstand auf vier Punkte vor den beiden letzten Wertungsetappen verringert.

Nasser Al-Attiyah zeigte sich zufrieden: «Es war ein guter Tag für uns. Wir haben die längste Etappe der Rallye eröffnet und sind auf Platz 4 gelandet. In den Dünen war es nicht einfach. Wir haben morgen eine gute Startposition und können Vollgas geben».

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Der dritte Dacia Sandrider, gefahren vom amtierenden W2RC-Champion Lucas Moraes, schied in der dritten Etappe aus, nachdem die Hinterradaufhängung bei einer Kollision mit Joao Ferreira in den Dünen beschädigt worden war.

Lucas Morares erläuterte: «Wir haben in den Dünen gewendet, weil wir dachten, wir wären auf dem richtigen Weg. Plötzlich kam Joaos Toyota und wir sind zusammengestoßen. Ich möchte mich entschuldigen, denn es war ein heftiger Aufprall, und ich bin froh, dass alle wohlauf sind. Es ist ein harter Tag, aber wir werden morgen zurück sein, um den Etappensieg zu kämpfen».

Entschlossen, die Toyotas und Dacias an den letzten beiden Renntagen einzuholen, sind die beiden verbleibenden Ford-Raptor-Teams. Nani Roma und Mitch Guthrie Jr. liegen nach der dritten Etappe auf den Plätzen sechs und sieben der Gesamtwertung der Desafío Ruta 40.

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Der dritte Dacia Sandrider, pilotiert vom amtierenden W2RC-Champion Lucas Moraes, schied in der dritten Etappe aus, nachdem die Hinterradaufhängung bei einer Kollision mit Joao Ferreira in den Dünen beschädigt worden war.

Lucas Morares erläuterte den Zwischenfall: «Wir mussten in den Dünen umkehren, weil wir dachten, wir wären nicht auf dem richtigen Weg. Plötzlich kam der Toyota von Joao und wir sind zusammengestoßen. Ich möchte mich entschuldigen, denn es war ein heftiger Aufprall, und ich bin froh, dass alle wohlauf sind. Es ist ein harter Tag, aber wir werden morgen zurück sein, um um den Etappensieg zu kämpfen».

Entschlossen, die Toyotas und Dacias an den letzten beiden Renntagen noch einzuholen, sind die beiden noch mit Gesamtsiegchancen verbleibenden Ford-Raptor-Teams unterwegs. Nani Roma und Mitch Guthrie Jr. liegen nach der dritten Etappe auf den Plätzen sechs und sieben der Gesamtwertung.

Mitch Guthrie jr. Meinte: «Wir haben eine Strafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung bekommen. Dann gab es ein paar Kleinigkeiten, die sich zu einer ganzen Menge summiert haben. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass wir ein gutes Tempo hatten, daher war ich etwas überrascht, als ich am Ende unsere Zeiten sah».

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Der dritte Ford Raptor von Carlos Sainz musste aufgrund eines gerissenen Riemens am Motor aus der San-Rafael-Rundetappe aufgeben.

Carlos Sainz ärgerte sich: «Einfach Pech heute. Ein gerissener Riemen hat uns aus der Etappe geworfen. Jetzt ist es an der Zeit mit dem Team zu analysieren, was passiert ist. Wir können hinsichtlich der Dakar weiter viel lernen. Morgen sind wir wieder dabei».

An der Spitze der Stock-Klasse liegt der 14-fache Dakar-Sieger Stephane Peterhansel. Der Franzose genoss die landschaftlich reizvolle Fahrt in seinem Defender, als die dritte Etappe von Wüstendünen in Berglandschaften überging. Peterhansel hat vier Minuten Vorsprung auf seinen Defender-Teamkollegen Rokas Baciuska.

Stephane Peterhansel kommentierte:«Es war am Mittwoch die längste Etappe der Desafío Ruta 40 und die bisher schönste überhaupt - aber auch eine komplizierte. Wir sind 85 Prozent der Etappe nur mit Dreiradantrieb gefahren, weil wir ein Teil beschädigt hatten. Wir haben ein bisschen Zeit verloren, aber nicht allzu viel».

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Der ehemalige Dakar-Motorradsieger Matthias Walkner, erzielte sein bisher bestes Ergebnis bei der Rallye und war auf der dritten Etappe der Zweitschnellste in der Challenger-Klasse. Walkner macht hinter dem Steuer seines BBR-Taurus T3 Max rasante Fortschritte auf vier Rädern und verpasste den Etappensieg auf der dritten WP nur um 39 Sekunden. Der österreichische Fahrer liegt nun auf dem zweiten Platz in der Challenger-Gesamtwertung.

Matthias Walkner erläuterte Schwierigkeiten, ist aber zuversichtlich: «Wir mussten wegen eines Reifenschadens in den Dünen anhalten und haben den Reifen ziemlich schnell gewechselt, aber dann hatten wir bis zur Betankung nur noch einen Ersatzreifen. Vielleicht gelingt es uns in der Challenger-Klasse am Ende zu erzielen».

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