Lewis Hamilton über Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Er hat Berge versetzt»
Lewis Hamilton fühlte sich in Kanada deutlich wohler als in Miami, der siebenfache Champion feierte seinen 2. Podestplatz in Ferrari-Rot. Das war auch dank seines Teams möglich, betonte er hinterher.
Lewis Hamilton feierte in Kanada als Zweiter sein bisher bestes GP-Ergebnis im Ferrari, und das auf einer Strecke, die ihm seit jeher liegt. Der Circuit Gilles Villeneuve ist ein hervorragendes Pflaster für den siebenfachen Weltmeister, der in Montreal bereits sieben Siege erobern und am Sonntag seinen elften GP-Podestplatz einfahren konnte.
Der 41-jährige Brite schwärmte nach dem Fallen der Zielflagge: «Ich hatte das ganze Wochenende so viel Spass auf der Strecke, und zwar in jeder Runde. Ich hatte das Gefühl, dass es von Anfang an sehr gut lief und wir mit der richtigen Einstellung ins Wochenende gestartet sind. Das Auto fühlte sich ganz allgemein grossartig an.»
«Es war einfach fantastisch, nach Montreal zu kommen, auf eine Strecke, die ich liebe, und zum ersten Mal ein Sprint-Wochenende zu bestreiten. Das ist mein erstes Mal, dass ich mit diesem Team einen zweiten Platz im GP erringen konnte, dafür habe ich so hart gearbeitet», fuhr Hamilton fort, und betonte: «Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich anstrengen musste, um an diesen Punkt zu gelangen, und wie viel Arbeit und Überwindung im Hintergrund nötig waren, um diese Leistung zu ermöglichen.»
Hilfe bekam er dabei aus den eigenen Reihen, wie der Ferrari-Star klarstellte: «Ich bin dem Team wirklich dankbar, dass es mich weiterhin grossartig unterstützt und mir Wochenende für Wochenende den Rücken stärkt. Und es ist ein wirklich schönes Gefühl, sie so glücklich zu sehen, denn sie haben es sich mit all der harten Arbeit, die sie geleistet haben, wirklich verdient.»
Die Vorbereitung auf das Kanada-Wochenende war entscheidend
Den Grundstein für den Erfolg habe man bei der Vorbereitung gelegt, erzählte Hamilton. «Ich habe mich dieses Wochenende für eine andere Fahrzeug-Abstimmung entschieden, nachdem ich die Daten durchforstet hatte – die Zusammenarbeit mit meinem Ingenieur hat wirklich gut geklappt. Er ist absolut grossartig und ich arbeite sehr gerne mit ihm zusammen», lobte der Rekord-GP-Sieger seinen Renningenieur Carlo Santi.
«Und auch die Nummer 2 hat dieses Wochenende fantastische Arbeit geleistet und mir geholfen, noch mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen, sodass wir in einer viel besseren Lage waren», schwärmte Hamilton, und vergass auch nicht, sich bei Teamchef Fred Vasseur zu bedanken. «Es gab viele Änderungen, um die ich bat, und Fred hat mich super unterstützt. Er hat Berge versetzt, damit ich mich wohl fühle. Und das schlägt sich nun endlich in gute Ergebnisse nieder. Deshalb geht ein grosser Dank ans Team.»
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