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Auto vs. Motorräder
Während den ersten beiden Tagen der Rallye Dakar fahren Motorräder und Autos verschiedene Strecken - aus gutem Grund.
Dakar Auto
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Die Rallye Dakar gehört zu den härtesten Rennen für Motorräder und Autos. Allerdings kommen sich die beiden immer wieder in die Quere – nicht ungefährlich für beide Parteien. Zudem auch noch ärgerlich: die schnellen Autos laufen frühzeitig auf die langsameren Motorräder auf und überholen ist nicht unbedingt einfach. Besonders zu Beginn der Rallye sind die Wege oft eng und staubig. "Die langsameren Motorräder sind weiter hinten und haben Spass und wir müssen unseren Job machen", beschreibt [*Person Mark Miller*] die Situation. "Das ist ein schwieriger Mix und jedes Jahr kämpfen wir mit einem hohen Risiko und grossen Problemen."
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Deswegen hat die ASO entschieden die beiden Streithähne zu trennen. In den ersten Tagen bestreiten Autos und Motorräder die Prüfungen auf unterschiedlichen Strecken. Von Colon am 2. Januar nach Cordoba und am folgenden Tag weiter nach La Rioja! "Wir haben den gleichen Start, dann gehen die Motorräder weg und kommen kurz vor dem Ziel wieder auf die Strecke. Es hört sich gut an", meint auch Dirk von Zitzewitz, Co-Pilot von Giniel de Villiers und früher selbst auf dem Motorrad unterwegs. Doch trotz der unterschiedlichen Streckenführung zu Beginn bleibt der "Kampf" Autos gegen Motorräder ein Problem. Besonders gegen Ende der kräfteraubenden Rallye. "Die guten Fahrer sind zu Beginn schnell unterwegs, aber nicht so fit. Deswegen haben wir anfangs nichts mit ihnen zu tun", erklärt Miller. "Doch zur Mitte hin, auch wenn sie das gar nicht mitbekommen, geht ihre Geschwindigkeit runter." Zudem sinkt die Aufmerksamkeit der Piloten. "Manche sind so müde, dass sie das Sentinel gar nicht mitbekommen. Sie wollen nur bis zum Ende des Tages überleben", so Miller. Doch nicht nur die Unaufmerksamkeit oder Müdigkeit sorgen für Probleme. Oft kommt es auch einfach zu Missverständnissen. Das Sentinel-System soll den Vordermann warnen, dass von hinten ein schnellerer Konkurrent folgt. Allerdings erzählt es dem Piloten nicht, ob es sich dabei um einen Zwei- oder Vierrädrigen Verfolger handelt. "Es müsste unterschiedliche Töne geben", fordert Andi Schulz, Beifahrer von Leonid Nowitzky im Team BMW X-raid. "Die Motorradpiloten wissen nicht, ob ein direkter Konkurrent oder ein Auto hinter ihnen ist." Eine Idee, der auch andere Piloten zustimmen. Ob die Trennung ein Weg in die richtige Richtung ist, wird man erst nach der Rallye wissen.
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