Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Tourenwagen
  4. /

  5. DTM
  6. /

  7. News

Werbung

Ärger in der DTM: Hinter den Kulissen knistert es

Audi hatte in Hockenheim zwei Motorschäden zu beklagen. Die Folgen: Zwei Reparaturen, eine Strafversetzung für einen Nichtbetroffenen und Ärger hinter den Kulissen der DTM.

DTM

Empfehlungen

Im Artikel erwähnt



Werbung

TV-Programm

Werbung

Friede, Freude, Eierkuchen: Der DTM wird gerne mal eine Portion zu viel an Harmonie nachgesagt. Die Hersteller auf Kuschelkurs, keiner will dem anderen auf die Füße treten – oft gab es in der Vergangenheit deshalb sehr diplomatische Aussagen der Verantwortlichen. Zumindest in der Öffentlichkeit. Dass der Ton hinter den Kulissen eine gehörige Spur rauer ist, beweist nun ein Vorfall in Hockenheim und die damit verbundenen Folgen.

Werbung

Werbung

Audi musste in beiden Rennen in Hockenheim jeweils einen Motorschaden hinnehmen, bei den Siegern Mattias Ekström und Jamie Green war der Ölsumpf gerissen. Die Folge: Audi hat unter Aufsicht des DMSB die Plomben gebrochen, die Motoren repariert und die beschädigten Teile durch Gleichteile ersetzt.

So weit, so gut. Eine Neuverplombung führt im Normalfall dazu, dass man im folgenden Rennen von hinten starten muss. "Wir haben versucht, dahingehend zu argumentieren, dass die Beschädigungen Unfallbeschädigungen sind, weil es keine motormechanischen Schäden waren, sondern durch Kontakt von außen zustande kamen", sagte Audis DTM-Leiter Dieter Gass. Beeinflusst wurde die Performance nicht, auch Öl lief nicht aus. Der Riss war jedoch deutlich zu erkennen.

Der DMSB folgte der Audi-Argumentation jedoch nicht, da beide Piloten in keinen Unfall verwickelt waren. "Da stehen wir vor der Frage einer Unfalldefinition. Deshalb kann ich die Argumentation des DMSB sehr gut nachvollziehen", so Gass. Daraufhin hatte Audi aber versucht, durch die Konkurrenten BMW und Mercedes Unterstützung zu erhalten.

Werbung

Werbung

"Meines Erachtens ist der Spirit der Regelung mit den neun Motoren, dass wir keine Leistungssteigerung über Laufzeitverkürzung machen." Von dieser Regelung seien ausschließlich Teile betroffen, die mit der Motormechanik in Zusammenhang stünden. Das sei aus Sicht von Audi bei Ekström und Green aber nicht der Fall gewesen, deshalb habe man BMW und Mercedes um Unterstützung gebeten, erklärte Gass. Eine Reparatur ohne Strafe also. Aber auch diese Anfrage blieb ohne Erfolg, die Konkurrenz spielte nicht mit.

TV-Programm

"Das ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar. Wir versuchen in der DTM ja schon, uns gegenseitig ein wenig zu helfen. Das hat es ja in der Vergangenheit auch schon gegeben", sagte Gass und spielte damit auf die in der vergangenen Saison von Audi und BMW bewilligte Zusatz-Homologation von Mercedes an. "Ich kann mich da noch sehr gut erinnern. Es ist schade, dass wir keinen Konsens finden konnten. Vor allem, weil wir uns durch die Reparatur keinen Vorteil verschaffen konnten." Ein deutlicher Hinweis, dass in der DTM nicht immer nur Harmonie und Einigkeit herrscht.

Was das Ganze nun bedeutet? Grundsätzlich hat jeder Hersteller ein Kontingent von neun Motoren für die acht Autos zur Verfügung, das er frei zwischen den Boliden verteilen kann, da die Motoren nicht an einen Fahrer gebunden sind. Der erste beschädigte Motor wurde durch den neunten ersetzt, so dass es keine Strafe gab. Den zweiten reparierten Motor erhält nun Adrien Tambay, der damit am Samstag vom letzten Platz aus ins erste Rennen gehen muss.

"Seine Begeisterung hat sich natürlich in Grenzen gehalten. Wir hatten aber einige Fahrer mit null Punkten, und Adrien war einer davon. Und es ist klar, dass wir nicht unbedingt dem Meisterschaftsführenden den Motor geben", so Gass.

Werbung

Werbung

Was sich auf den ersten Blick hart anhört, kann aber für den Rest des Wochenendes ein Vorteil sein. Denn Tambay kann, da er sowieso als Letzter startet, im Qualifying seine vier Reifensätze sparen. Heißt: Nach dem ersten Rennen wird der Franzose wohl als einziger mit noch drei frischen Reifensätzen in den Sonntag gehen. Und damit seinen Frust mit Vollgas rauslassen.

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Teams

  3. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Matteo Cairoli

Emil Frey Racing

78

2

Maro Engel

Mercedes-AMG Team Ravenol

77

3

Lucas Auer

Mercedes-AMG Team Landgraf

77

4

Marco Wittmann

Schubert Motorsport

71

5

Ben Dörr

Dörr Motorsport

67

6

Nicki Thiim

Comtoyou Racing

61

7

Thomas Preining

Manthey

56

8

Kelvin van der Linde

Schubert Motorsport

54

9

Thierry Vermeulen

Emil Frey Racing

46

10

Arjun Maini

HRT Ford Racing

43

Highlight-Videos

ServusTV Mediathek

Events

Alle DTM Events
  • Vergangen

    Zandvoort

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    22.–24.05.2026
  • Vergangen

    Lausitzring

    EuroSpeedway Lausitz, Deutschland
    19.–21.06.2026
  • Demnächst

    Norisring

    Norisring, Deutschland
    02.–04.07.2026
  • Oschersleben

    Motorsport Arena Oschersleben, Deutschland
    23.–02.07.2026
  • Nürburgring

    Nurburgring, Deutschland
    14.–16.08.2026
  1. Vergangen

    Zandvoort

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    22.–24.05.2026
  2. Vergangen

    Lausitzring

    EuroSpeedway Lausitz, Deutschland
    19.–21.06.2026
  3. Demnächst

    Norisring

    Norisring, Deutschland
    02.–04.07.2026
  4. Oschersleben

    Motorsport Arena Oschersleben, Deutschland
    23.–02.07.2026
  5. Nürburgring

    Nurburgring, Deutschland
    14.–16.08.2026

Tourenwagen News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien