Schweden: Kim Nilsson erobert seinen ersten Titel und sichert GP-Wildcard
Nachdem Kim Nilsson mehrfach Silber und Bronze in der Schwedischen Speedway-Meisterschaft gewann, ist der 36-Jährige nun endlich die nationale Nummer 1. Das bringt gewisse Vorzüge mit sich.
Die Speedwaybahn in Karlstad war Schauplatz des diesjährigen Finales zur Schwedischen Meisterschaft. Mit Fredrik Lindgren fehlte der Champion der vergangenen drei Jahre und somit war klar, dass die Zuschauer einen neuen Titelträger sehen würden.
Von Beginn an zeigte Kim Nilsson, dass er nach vier Bronze- (2016, 2017, 2019, 2022) und drei Silbermedaillen (2014, 2024, 2025) nach mehr strebt und in diesem Jahr den Meistertitel einfahren will. Mit vier Heatsiegen stellte er die Weichen auf direkten Finaleinzug und konnte es gut verschmerzen, dass Oliver Berntzon, der im ersten Durchgang punktelos geblieben war, im 17. Lauf vor ihm ins Ziel kam.
Mit diesem Laufsieg eroberte Berntzon, der auf elf Punkte kam, neben Nilsson und Jacob Thorssell ebenfalls den Einzug ins Finale, wodurch Timo Lahti trotz Punktgleichheit mit Berntzon in den Hoffnungslauf um den letzten Platz im Finale musste. Lahti setze sich in diesem durch, obwohl der Lauf zweimal gestartet werden musste, nachdem der von außen losgefahrene Thomas H. Jonasson in der ersten Kurve mit Casper Henriksson kollidiert war. Im Wiederholungsstart versuchte Jonasson das gleiche Manöver, wurde jedoch von Lahti ausgangs der Startkurve geblockt, wodurch sich der gebürtige Finne auf Umwegen das vierte Finalticket holte.
Im Finale war Nilsson noch einmal ordentlich gefordert und musste sich seinen Weg nach vorne erarbeiten. Dies gelang ihm, womit sich der ehemalige GP-Fahrer nicht nur seine erste Schwedische Meisterschaft holte, sondern auch beim Grand Prix am 11. Juli in Malilla mit Wildcard dabei sein wird.
Ergebnisse Schwedische Speedway-Meisterschaft Karlstad/S:
1. Kim Nilsson, 17 Punkte
2. Oliver Berntzon, 13
3. Timo Lahti, 12
4. Jacob Thorssell, 12
5. Thomas H. Jonasson, 10
6. Casper Henriksson, 9
7. Jonathan Ejnermark, 8
8. Philip Hellström-Bängs, 7
9. Filip Hjelmland, 7
10. Avon Van Dyck, 6
11. Sammy Van Dyck, 6
12. Anton Karlsson, 5
13. Noel Wahlvist, 5
14. Rasmus Karlsson, 3
15. Victor Palovaara, 3
16. Jonathan Grahn, 2
17. Leo Klasson, 0
Hoffnungslauf: 1. Timo Lahti, 2. Casper Henriksson, 3. Jonathan Ejnermark, 4. Thomas H. Jonasson
Finale: 1. Kim Nilsson, 2. Oliver Berntzon, 3. Timo Lahti, 4. Jacob Thorssell
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