Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die dicht über der Fahrbahn liegende "Platte" teilt (englisch: to split) den auf das Rennauto auftreffenden Fahrtwind. Der eine Teil wird nach oben geführt, für Kühlung verwendet oder auch einfach nur – über die kleinen Zusatzflügel ("Flics") – abgeleitet.
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Wichtiger ist jener Teil, der unters Auto geleitet wird. Weil der Splitter ein umgekehrtes Flügelprofil aufweist, wird die Luft beim Einströmen unters Auto beschleunigt. Das erzeugt einen Unterdruck und damit Abtrieb an der Vorderachse. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert der Heckdiffusor, der für den hinteren Abtrieb sorgt. Dazwischen strömt die Luft entlang des Unterbodens, der vom Reglement her flach sein und seit diesem Jahr über eine Stufe ("Skid") verfügen muss. Die kostet zum einen Abtrieb, bedingt aber vor allem, dass die Autos etwas höher gesetzt werden müssen, um nicht permanent aufzusetzen. Auch das reduziert den Abtrieb.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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