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Grasbahn-Ass Paul Cooper ist 21. der Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026
Die Bestrebungen des Lang- und Grasbahn-Rennfahrers Paul Cooper im Eisspeedway-Sport werden immer intensiver. In Heerenveen/Niederlande wurde er nun sogar zum Grand-Prix-Teilnehmer.
Eisspeedway-GP
Im Artikel erwähnt

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Auch in diesem Jahr mischte sich Grasbahn-Spezialist Paul Cooper unters Eisspeedway-Völkchen. Beim «Roelof Thijs Bokaal» am Freitagabend vor dem WM-Finale 2026 in Heerenveen, seinem erst fünften Eisrennen, wurde er überraschend Dritter. Damit hatte er sich den zweiten Reserveplatz verdient und war plötzlich Eisspeedway-Grand-Prix-Fahrer. Nachdem der Schwede Filip Jäger im GP-Training stürzte und wegen eines kurzen Blackouts vom Rennarzt keine Freigabe für das finale Gefecht zur Einzel-WM erhielt, rückte dessen Landsmann Melwin Björklin als Zweiter des Thijs-Pokals hinter dem permanenten WM-Fahrer Sebastian Reitsma vom ersten Reserveplatz an Jägers Stelle ins Hauptfeld.
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Cooper rückte daraufhin auf die Position der ersten Bahnreserve, was die Chancen auf sein GP-Debüt weiter steigerte. Am Ende stand er dreimal am Startband, und in seinem dritten Heat konnte er die neue zweite Bahnreserve, Niek Schaap aus den Niederlanden, hinter sich halten und kassierte dafür einen Punkt. Damit nimmt der 43-jährige Engländer in der Tageswertung den 15. und in der WM-Abschlusstabelle den 21. Rang ein. «Als Erstes muss ich vielen, vielen Dank an Niek Schaap und seine Familie sagen, denn sie gaben mir ihr zweites Bike, sodass ich überhaupt fahren konnte», erzählte der in verschiedenen Kategorien zehnfache Sieger auf dem legendären Teterower Bergring im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Damit hat Paul Cooper nicht gerechnet Am Tag zuvor hatte ihm fürs Thijs-Pokal-Rennen der selbstlose um den WM-Titel kämpfende Niclas Svensson sein zweites Motorrad zur Verfügung gestellt. «Das arbeitete wirklich sehr gut und machte es mir recht einfach, es zu fahren. Leider ist mir das Motorrad auf dem Weg in die Startaufstellung fürs Finale ausgegangen. Das war mein Fehler, aber Dritter insgesamt war für mich ein sehr gutes Ergebnis. Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, hätte ich ihm geantwortet: keine Chance. Jetzt bin ich glücklich.»
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Da Cooper mit seinem Mitwirken an der WM nie gerechnet hatte, war für den Samstag ein Langbahn-Training in Roden angesetzt. Dieses zog er trotz seines neuen Jobs durch und kehrte gegen 16:30 Uhr von der rund 50 Kilometer entfernten Sandbahn ins Thialf-Stadion zurück. Nach seinem ersten Eisspeedway-WM-Auftritt sagte er: «Das Thijs-Pokal-Rennen war mit dem Finale mein Highlight des Wochenendes. Ich war auch mit meiner wieder besseren Performance sehr zufrieden. Der Samstag war der i-Punkt meiner Eisspeedway-Karriere, wobei ich es vor allem genießen wollte, inmitten dieser Community zu sein. Und ich habe es sehr genossen.»
Cooper auf dem Bike des Weltmeisters Wenngleich er erst seinen dritten Eisspeedway-Winter erlebte, war Paul über diese Szene wieder voll des Lobes. «Die Eisspeedway-Gemeinschaft ist eine sehr freundliche und wahre Sport-Familie. Es ist eine sehr kleine Gemeinschaft, aber jeder hilft dir. Niclas und Stefan Svensson gaben mir ein Bike, obwohl es für Niclas um den WM-Titel ging. Niek Schaap wurde ebenfalls noch Bahnreserve und gab mir trotzdem eines seiner zwei Motorräder. Mit dem anderen hatte er selbst massive technische Probleme. Es ist unglaublich.»
Und wie fühlte er sich nach seiner GP-Premiere? «Ich bin jetzt 21. in der Welt und möchte nächstes Jahr 20. werden. Ich komme im nächsten Jahr definitiv zurück, weil es in dieser Szene unheimlich schön ist. Ich will jetzt Geld zusammenbekommen, um nächsten Winter mein eigenes Bike fahren zu können. Dann möchte ich noch mehr involviert sein.» Paul Cooper will Eisspeedway 2027 noch ernsthafter betreiben Dazu möchte er auch seinen Aufwand intensivieren, denn allzu viel Eiszeit hatte er bisher nicht. Dazu erklärte «Super Cooper»: «Ich bin 2024 das erste Mal den Roelof-Thijs-Pokal gefahren und es ist jedes Jahr etwas besser geworden. 2024 war ich mit sieben Punkten Achter, im vorigen Jahr mit neun Punkten Siebter und dieses Mal war ich im Finale. Dabei waren mit 24 Fahrern sogar mehr am Start als die bis dahin 16.»
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«Nach ein bisschen Eisspeedway-Training 2024 bin ich in jenem Jahr den Thijs-Pokal einfach mal mitgefahren. Im letzten Winter wollte ich mich in Schweden besser vorbereiten und mehr trainieren, doch an meinem ersten Eistag bin ich nach zwei Sessions gestürzt und habe mir das Schlüsselbein gebrochen. Nachdem das ausgeheilt war, bin ich ohne Vorbereitung wieder zum Thijs-Pokal gekommen. In diesem Jahr hatte ich als Teil des Inn-Isar-Teams ein dreiwöchiges Trainingslager in Schweden. Das war sehr effektiv. Dort hatte ich von Stefan Svensson ein drittes Bike, aber das Motorrad hier beim Thijs-Pokal war noch mal viel, viel besser.» Zudem ließ Cooper durchblicken, dass er in den nächsten Jahren mit Langbahn, Grasbahn, Speedway, Motocross und Eisspeedway weiter sehr beschäftigt sein wird. Mit 43 Jahren denkt er noch lange nicht an Rücktritt.
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20
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18
3
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14
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Melwin Björklin
5
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4
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Leon Kramer
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Paul Cooper
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Hans Weber
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