Eisspeedway-GP: Luca Bauer ist knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt
Der Start von Luca Bauer in der Eisspeedway-WM stand nach einem Trainingssturz auf der Kippe. Der Bayer trat an und verblüffte – wie sich jetzt herausstellte, mit ernstzunehmenden Verletzungen.
Direkt nach seinem Trainingssturz vor dem Saisonfinale der Eisspeedway-Weltmeisterschaft Mitte April in Heerenveen/Niederlande klagte Luca Bauer über Schmerzen und auch sein Motorrad sah entsprechend lädiert aus. Dabei war sein Abflug in die Strohballen alles andere als spektakulär. «Das Problem war, dass die Strohballen nicht nachgegeben haben bei meinem Sturz», stellte der Bayer fest. «Als mir das Motorrad abging, dachte ich, es ist besser mich in die Strohballen rutschen zu lassen. In dem Moment, wo ich eingeschlagen bin, habe ich gespürt, wie fest der Einschlag war. Am Motorrad ist mir der Steigbügel abgebrochen und auch am Kotflügel waren die Eisen komplett ab – da hat einfach nichts nachgegeben. Irgendwie waren die Strohballen dort so fest, dass mein Motorrad sogar noch zur Hälfte auf dem Eis lag und ich kam nicht mal bis zur hinteren Begrenzung. Es ist bedenklich, wenn man sich bei so einem Sturz drei, vier Wirbel anbricht.»
Direkt nach dem Sturz
Da Bauer nicht an der Mannschaftsweltmeisterschaft teilnahm und der Event in Heerenveen das letzte Eisspeedwayrennen der Saison war, schmerzt die nun verordnete Ruhe sportlich nicht zu sehr: «Ich muss sechs Wochen komplett Ruhe geben, dann kann ich wieder anfangen.»
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