Red Bull Erzbergrodeo: 30. Jubiläumsausgabe mit einem Top-Fahrerfeld
Vom 4. bis 7. Juni findet im österreichischen Eisenerz das 30. Erzbergrodeo statt. Manuel Lettenbichler will den 5. Sieg in Serie. Das härteste Extreme-Enduro-Rennen live bei ServusTV und Red Bull TV.
1995 wurde das Erzbergrodeo erstmals von Karl Katoch organisiert. Mit einer Ausnahme – 2021 wegen der Covid-19-Pandemie – fand dieses Rennen Jahr für Jahr in der Steiermark in Österreich statt. Es wurde immer wilder, härter und zog nicht nur die Welt-Elite sondern immer mehr internationale Amateure an. Der Kultstatus wurde von Katoch und seinem Team nunmehr über drei Jahrzehnte gefestigt, die Aufmerksamkeit stetig gesteigert und es ist dieses eine Rennen, das jeder ambitionierte Fahrer unbedingt einmal gewinnen will. In diesem Jahr werden über 1.100 Fahrer aus 41 Nationen an den Start gehen, darunter ein außergewöhnlich starkes Feld mit insgesamt 48 Weltmeistertiteln und 19 bisherigen Erzberg-Siegen.
Klarer Topfavorit ist der viermalige Sieger Manuel Lettenbichler (KTM), der auf seinen fünften Triumph in Serie zielt und damit zu den Rekordgewinnern Blazusiak und Jarvis aufschließen würde. Zu seinen härtesten Konkurrenten zählen Trystan Hart (KTM), Billy Bolt (Husqvarna), Jonny Walker (Triumph), Teodor Kabakchiev (Sherco), Mario Roman und Graham Jarvis (52), der erstmals auf einem selbst entwickelten Elektromotorrad (JARV-E) antritt. Erstmals sind 2026 auch Elektromotorräder bei allen Bewerben zugelassen und treten direkt gegen die Verbrenner an.
Der Zeitplan
Das Rodeo erstreckt sich über insgesamt vier Tage: Am Donnerstag steht mit dem REMUS Rocket Ride ein Steilhangrennen auf dem Programm, am Freitag und Samstag folgt der Iron Road Prolog über knapp 15 km. Nur die 500 Schnellsten qualifizieren sich für das Hauptrennen am Sonntag und meistens sehen nicht mehr als 10 bis 15 Fahrer innerhalb der vier Stunden Renndauer die Zielflagge. Das Rennen wird ab 12.50 Uhr live bei ServusTV und auf ServusTV ON und im internationalen Livestream auf Red Bull übertragen. SPEEDWEEK.com wird über die gesamte Dauer des Spektakels detailliert berichten.
«SPEEDWEEK Machine»
Mastermind Karl Katoch traf noch eine Entscheidung, die uns gleichsam ehrt wie freut: Der legendäre Checkpoint Machine wurde umbenannt zu «SPEEDWEEK Machine». Karl Katoch über seine Motivation für die Umbenennung des in diesem Jahr 13. von 27 Checkpoints: «Machine ist immer schon ein Maßstab gewesen, die Profis brauchen ein paar Minuten, die Amateure zwischen 15 bis 30 Minuten und die Hobbyfahrer auch mal eine Stunde. Es ist eine Referenz und zeigt dir genau, wo du als Fahrer stehst. Und SPEEDWEEK ist für uns die Referenz im Motorsport-Journalismus. Dies wollen wir mit der Umbenennung des Checkpoints gerne würdigen.»
Manuel Lettenbichler über Machine: «Früher war ab Machine ‘No-Help-Zone’ und als Profi hast du gewusst, ab jetzt wird es richtig schwer. Machine ist eine knackige Auffahrt, die über die Jahre schon ordentlich ausgefahren wurde und sie verändert sich jedes Jahr. Also ich bin auch heuer gespannt, wie der Track ausschauen wird. Dort hat man oft gute und enge Kämpfe miteinander. Billy und ich sind dort einmal hintereinander gewesen und haben eine ganz ordentliche Show geliefert. Ich freue mich auf SPEEDWEEK Machine!»
Im Hard Enduro World Ranking ist das Erzbergrodeo der erste Supreme Event des Jahres. Der Gewinner eines Supreme Events – derzeit nur das Erzbergrodeo und die Red Bull Romaniacs – erhält satte 2.000 Punkte. Lettenbichler würde also seine Führung mit einem Sieg maximal absichern. Doch das Red Bull Erzbergrodeo ist eben genau das eine Rennen, das jeder Fahrer unbedingt einmal gewinnen möchte und somit werden sämtliche Konkurrenten bis in die Haarspitzen motiviert in die Steiermark reisen.
Hard Enduro World Ranking: Top-10 nach 10 Rennen:
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Manuel Lettenbichler (D, KTM) – 2.400
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Mario Román (E, Husqvarna) – 1.900
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Teodor Kabakchiev (BG, Sherco) – 1.680
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Billy Bolt (UK, Husqvarna) – 1.620
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Mitch Brightmore (UK, GASGAS) – 1.560
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Wade Young (ZA, KTM) – 1.164
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Ashton Brightmore (UK, GASGAS) – 1.080
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Matthew Green (ZA, KTM) – 1.035
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James Moore (ZA, Beta) – 951
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Radford Chugg (UK, Rieju) – 927
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