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Ruta 40: Rückschlag für KTM, Honda-Ass Tosha Schareina gewinnt Etappe 4

Die vierte Etappe der Desafio Ruta 40 in Argentinien brachte keine Vorentscheidung zugunsten von KTM-Star Daniel Sanders, vielmehr rückte Honda-Ass Tosha Schareina dem Australier auf die Pelle.

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Bisher agierte Daniel Sanders bei der Desafio Ruta 40 in Argentinien fehlerfrei, doch auf Etappe 4 machte der Red Bull KTM-Pilot einen Navigationsfehler – aber der 31-Jährige fand relativ zügig auf die richtige Route zurück und hielt den Schaden in Grenzen.

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Der vierte Renntag führte die Teilnehmer von San Rafael zurück zum Ausgangspunkt des dritten Events der Rally-Raid-WM 2026, nach San Juan. Mit 647 km war es ein langer Tag auf dem Motorrad, wovon 306 km als gezeitete Wertung gefahren wurden. Die Route führte über steinige Pisten und über mehrere Berge bis auf 3100 Meter Höhe.

Nachdem Daniel Sanders drei Etappensiege in Folge einfahren konnte, verfuhr sich der Red Bull KTM-Pilot auf dem Weg zum ersten Checkpoint bei Kilometer 45 und verlor dabei neun Minuten auf die drei Honda-Werkspiloten Skyler Howes, Schareina und Adrien van Beveren, die die beste Zeit markierten. Während Schareina die Etappe kontrolliert beendete und nach 3:37 Stunden als Tagessieger das Ziel erreichte, flog Sanders förmlich durch das Gelände und holte sechs Minuten auf den Spanier wieder auf und wurde Vierter – eine fantastische Leistung des KTM-Piloten. Das Tagespodium nahm aber erstmals Honda mit Schareina, Ricky Brabec und Howes in Beschlag.

«Leider hat mich das Roadbook bei Kilometer 30 in die Irre geführt», ärgerte sich der KTM-Pilot. «Ich bin links falsch abgebogen und musste umkehren, wodurch ich ein paar Minuten verloren habe. Dann bin ich die nächste Abzweigung links gegangen, die die richtige war. Nach diesem ersten Fehler habe ich die Konzentration verloren. Ich habe einen weiteren Fehler gemacht und musste weitere vier Kilometer zurücklaufen. Außerdem bin ich im Staub stecken geblieben. Es war kein toller Tag, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.»

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Glück für Sanders: Weil auf Etappe 4 das Bonus-System für das Eröffnen der Route nicht angewendet wurde, konnte Schareina nicht mehr Zeit auf den Dakar-Sieger von 2025 gut machen.

«Wirklich schade, denn ich lag einen Großteil der Etappe in Führung», grummelte Honda-Pilot. «Ich bin so weit zufrieden. Auf den ersten 100 km gab es viele Steine, unwegsames Flussbett und sehr raues Gelände, und ich glaube, ich habe ein paar Fehler gemacht. Es gab auch einen sehr staubigen Abschnitt, aber ich konnte mich nach vorn arbeiten.»

In der Gesamtwertung schrumpfte der Vorsprung von Sanders auf 10:20 min auf Schareina und 17:14 min auf Brabec. Da die fünfte und letzte Etappe mit einer Wertungsprüfung von 320 km erneut lang angesetzt ist, ist der Sieg von KTM und Sanders nicht in trockenen Tüchern!

Bester Rally2-Pilot auf Etappe 4 war erneut der Martim Ventura. Der Portugiese im Honda-Werksteam führt auch die Gesamtwertung dieser Kategorie vor seinem Teamkollegen Bruno Crivilin an.

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