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Euro Moto Supersport-Neuling Freddie Heinrich träumt von einem Knaller 2027

Bekanntes Gesicht im Fahrerlager, aber neues Gesicht in der Supersport-Kategorie. Wenn alles nach Plan läuft, bestreitet Freddie Heinrich jedoch nur ein Übergangsjahr bei den 600ern.

Im Artikel erwähnt

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Als nur durch Verletzungspech Meisterschaftsdritter des Moto4 Northern Cup 2020 und danach zwei Jahre im Red-Bull-MotoGP-Rookie galt Freddie Heinrich einst als Hoffnungsträger für den deutschen Motorrad-Rennsport. Der große Traum erfüllte sich bislang nicht, seit 2023 ist der inzwischen 21-jährige Sachse in der Pro Superstock 1000 unterwegs. Nach den Endrängen 13, 9 und letztes Jahr 5, schien er in der 1000er-Klasse gut voran zu kommen. In diesem Jahr wechselte er nun in eine IDM-/Euro-Moto-Klasse, allerdings nicht in die Superbike-, sondern in die Supersport-Kategorie. Die 600er-Klasse ist ihm jedoch nicht fremd, denn 2022, seinem zweiten Jahr im Red Bull MotoGP Rookies Cup, fuhr er in Spanien parallel zu Trainingszwecken in der dortigen 600er-Meisterschaft.

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Zu seinem Neueinstieg in die Euro Moto Supersport erklärte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com: «Es ging über den Winter viel hin und her, und ich habe auch mit vielen Teams aus der IDM gesprochen. Eigentlich wollte ich wieder in der Pro Superstock fahren, doch auf Grund der Finanzen haben wir dann einen anderen Plan geschmiedet. Mit diesem geht es nun in die 600er-Richtung.»

Dies ist aber nur die halbe Wahrheit, denn was die Starterlisten für die Euro-Moto-Premiere am bevorstehenden Wochenende auf dem Sachsenring aussagt, wird Freddie Heinrich im Team Kawasaki Weber eine Kawasaki ZX-6R pilotieren und wie er noch verriet, wird 2026 für ihn nur ein Übergangsjahr. Dazu meinte er lediglich, in diesem Jahr Geld zu sparen, um 2027 «… den nächsten Schritt zu machen …».

Ist Bimota eine Lösung für 2027?

Dies soll mit Kawasaki Deutschland und dem Team Kawasaki Weber dann wieder im Pro Superstock 1000 Cup erfolgen, doch nicht mit einer Kawa. «Dann wollen wir mit einem Fabrikat antreten, mit dem wir Podest-mäßig mitfahren können.» Nun musste man nur noch 1 und 1 zusammenzählen und auf die Superbike-WM schauen, um bei der dann unveränderten Konstellation zu schlussfolgern, dass es sich um Bestrebungen mit Bimota handeln dürfte. Dem widersprach Freddie Heinrich nur halbherzig. «Wenn es dieses Jahr in der Supersport super laufen sollte, kann man vielleicht ein weiteres Jahr dranhängen, aber geplant ist, in die Pro Superstock zurückzukehren. Längerfristig geplant ist, in die Superbike-Klasse zu gehen.»

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Nun richten sich seine Blicke aber erst einmal auf seine 600er-Saison, zu der er anmerkte: «Wie wir beim Testen gesehen haben, ist der Umstieg von der 1000er auf die 600er eine Sache für sich. In der 600er hast du zwar auch viel Elektronik drin, doch einige Fahrhilfen wie Traktionskontrolle halt nicht. Da muss ich mit weniger Leistung meinen Fahrstil erst mal umstellen. Auch die Linienwahl ist anders.»

Der Lernprozess dürfte bei seinem Heimrennen noch anhalten, denn die Vorbereitung fiel etwas spärlich aus. «Wir waren zwei Mal testen, drei Tage in Frankreich und dann noch mal zwei Tage in Oschersleben. Unser Plan sind die Top-10, aber der Fokus liegt wirklich mehr auf dem nächsten Jahr.»

Und zu seinem Heimrennen fiel ihm ein: «Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es wird. Es kommen viele Fans und ich werde alles geben, dass wir uns schon im Qualifying die bestmöglichen Plätze sichern. Der Rest muss von allein kommen. Ich gehe da ganz entspannt an die Sache ran. Ich bin auf jeden Fall guter Dinge. Im Rookies-Cup lief es auf dem Sachsenring leider nicht so richtig bei mir, aber speziell in meinem NTC-Jahr, als ich gewonnen habe, war das schon eine gute Sache. 2023 waren meine ersten beiden 1000er-Rennen da und die liefen gleich ziemlich zufriedenstellend. Nun müssen wir halt sehen, wie es mit der 600er läuft. Ich bin jedenfalls guter Dinge.»

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