Ferrari-Star Charles Leclerc: «Dafür will ich nicht in Erinnerung bleiben»
Charles Leclerc bestreitet bereits seine 8. GP-Saison für Ferrari. Nur Michael Schumacher hat noch mehr GP-Starts für die Scuderia aus Maranello absolviert. Der Monegasse sagt, was er darüber denkt.
Charles Leclerc ist schon sehr lange mit der Marke Ferrari verbunden. Der schnelle Rennfahrer aus Monaco wurde bereits vor seiner GP-Karriere ins Nachwuchskader des ältesten GP-Rennstalls der Welt aufgenommen: 2016 trat er der Ferrari Driver Academy bei und wurde auch gleich als Entwicklungsfahrer für Ferrari und Motorenkunde Haas verpflichtet. Sein Test-Debüt in Fiorano gab er im gleichen Jahr im Mai, während er noch in der GP3-Serie antrat.
Sein GP-Debüt erfolgte mit dem Alfa Romeo Sauber Team, das mit Ferrari-Power in der Königsklasse antrat. Nach dem ersten Jahr erfolgte bereits der Wechsel zum Team aus Maranello, mit dem er 2019 seine ersten beiden GP-Siege feierte. Seitdem gibt Leclerc für das Ferrari-Team Gas, mittlerweile bestreitet er seine achte Saison in Rot. In Miami absolvierte er seinen 154. GP-Start für die italienische Kult-Marke.
Nur ein Fahrer hat noch mehr GP-Starts im Formel-1-Ferrari bestritten, Michael Schumacher absolvierte 180 Rennen mit der Mannschaft aus Maranello. Darauf angesprochen erklärte Leclerc: «Das ist schräg, denn ich fühle mich immer noch sehr jung und ich kann mich noch gut an mein erstes Jahr mit Ferrari erinnern, es ist, als wäre es erst gestern gewesen.»
«Es ist aber etwas ganz Besonderes, denn ich liebe dieses Team, und ich wuchs damit auf, bevor ich in die Formel 1 aufgestiegen bin. Ich war Teil der Ferrari Driver Academy, und deshalb konnte das Team miterleben, wie ich nicht nur als Fahrer, sondern auch als Mensch aufgewachsen bin. Deshalb ist das ein ganz besonderes Team für mich», beteuerte der 28-Jährige.
Gleichzeitig stellte Leclerc klar: «Dafür will ich aber nicht in Erinnerung bleiben. Ich will nicht einfach nur der Fahrer mit der grössten Ferrari-Erfahrung sein Ich wünsche mir, dass man mich als Ferrari-Weltmeister in Erinnerung behält, und das muss ich noch erreichen. Darauf fokussiere ich mich, ich will Weltmeister werden und darauf arbeite ich jeden Tag hin. Ich hoffe, dass ich mir diesen Wunsch eines Tages auch erfüllen kann.»
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