Aston Martin will 2025 mit zwei Valkyrie in die WEC
Der britische Hersteller hat sich in Bezug auf sein Hypercar-Projekt in der FIA WEC gemeldet. Nachdem bekannt wurde, dass Werksteams ab 2025 mit zwei Autos antreten müssen, hat Aston Martin sein Aufgebot verdoppelt.
Am Freitag ist in Le Mans immer jede Menge los:
Eingesetzt werden sollen die beiden Autos (wie bereits bekannt) vom Heart of Racing Team, das aktuell auch in der LMGT3-Klasse der FIA WEC unterwegs ist. (Da die WEC die Entries vergibt, muss natürlich auf eine Einladung der Serien-Organisatoren gewartet werden - da es sich aber um ein Werksprogramm handel, dürfte das nur Formsache sein.)
"Die Wurzeln des Langstreckenrennsports von Aston Martin reichen bis in die frühesten Tage der Marke zurück. Tatsächlich sind wir vor mehr als 95 Jahren zum ersten Mal in Le Mans gefahren - das kann kein anderer Hersteller von straßentauglichen Hypercars von sich behaupten", ist Adam Carter (Langstrecken-Motorsport-Boss bei Aston Martin) stolz. "Vor diesem Hintergrund ist klar, dass wir uns dem Hypercar-Konzept der WEC verpflichtet fühlen. Im Jahr 2025 wollen wir mit unserem Werksteam Heart of Racing zwei Aston Martin Valkyrie AMR-LMH-Hypercars an den Start bringen. Das Valkyrie AMR-LMH-Programm liegt im Zeitplan, wobei hinter den Kulissen und vor dem Rennstreckendebüt des Autos im Laufe dieses Sommers eine erhebliche Menge an Entwicklung stattfindet. Anschließend erwartet uns eine intensive Testphase, in der wir viele Kilometer mit dem Auto zurücklegen möchten - und so viel wie möglich lernen, bevor das Auto im Herbst homologiert werden soll."
Der Valkyrie AMR-LMH wird von einem 6,5L-V12-Saugmotor angetrieben - und somit sicherlich einen klasse Sound liefern. Ein Hybridsystem soll im Renner aber nicht verbaut sein. Das Einsatzteam Heart of Racing stammt aus Phoenix in den USA, hat nun aber bereits eine Basis in Großbritannien aufgebaut, aus der das Hypercar-Programm betreut werden soll. Neben der FIA WEC will Heart of Racing mit dem Valkyrie AMR-LMH auch in der amerikanischen IMSA-Serie antreten. Wie dieses Programm genau aussehen soll, wird zu einem späteren Zeitpunkt klargestellt.
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