6h Sao Paulo: Erste vorläufige Entrylist für FIA WEC ist bekannt
35 Fahrzeuge wurden für den vierten Saisonlauf der FIA WEC in São Paulo/Brasilien eingeschrieben. 17 Hypercars fahren um den Sieg. Bei drei Hypercars sind nur zwei Piloten im Cockpit nominiert.
Vom 10. bis 12. Juli gastiert die Sportwagen-WM zum vierten Saisonlauf der Saison 2026 in São Paulo/Brasilien. Dort war die FIA WEC schon von 2012 bis 2014 unterwegs, machte dann aber eine Pause. 2024 gab es das Comeback. Seitdem wird wieder regelmäßig auf der «Autódromo José Carlos Pace» genannten Rennstrecke in Interlagos gefahren. Nun wurde eine erste vorläufige Startliste für das Event verkündet. Diese besteht erwartungsgemäß aus 35 Fahrzeugen - 17 Hypercars und 18 LMGT3-Autos.
Viele Änderungen in der Entrylist gibt es nicht. Alex Lynn wird auch in Brasilien nicht im Cadillac V-Series.R an der Seite von Norman Nato und Will Stevens sitzen. Der Brite hat sich zuletzt einem Eingriff im Nacken unterzogen. In Spa-Francorchamps und Le Mans wurde er durch Louis Delétraz vertreten. Tatsächlich hat Lynn 2026 noch kein einziges WEC-Rennen bestritten. Im Paddock gibt es zudem Gerüchte, dass er zu einem anderen Hersteller wechseln wird.
Zwei Piloten gibt es in Interlagos auch wieder bei Aston Martin. Tom Gamble und Harry Tincknell sowie Alex Riberas und Marco Soerensen sitzen als Duos in den beiden Valkyrie. Davon abgesehen bestehen alle anderen Hypercars aus Trios. Ist hier eine Umkehrung eines Trends zu erkennen? In der mittelfristigen Vergangenheit waren Trios die Regel. Dann hatten aber immer mehr Hersteller damit begonnen, Duos aufzubieten. 2025 waren in Brasilien beispielsweise sieben Duos in der Hypercar-Klasse unterwegs. 2026 sind es nun also nur noch drei Duos.
Auch in der LMGT3-Klasse ist das Feld in Bezug auf die Anzahl der Fahrzeuge stabil. 18 Boliden der neun Marken Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari, Ford, Lexus, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche sind (mit jeweils zwei Autos pro Marke) mit dabei. Im Aston Martin Vantage AMR LMGT3 vom Heart of Racing Team fährt an der Seite von Jonny Adam und Gray Newell wie bereits beim Auftakt in Imola Kobe Pauwels. Eigentlich hat Eduardo Barrichello diesen Platz inne. Der Brasilianer ist jedoch in der IMSA in Mosport unterwegs und muss sein Heimspiel somit auslassen.
Ebenfalls im IMSA-Einsatz ist Nicky Catsburg. Somit fahren Jonny Edgar und Ben Keating die Corvette Z06 LMGT3.R von TF Sport zusammen mit Nicolás Varrone aus Argentinien. Catsburg/Edgar/Keating hatten im Juni die LMGT3-Klasse bei den 24 Hours of Le Mans gewonnen. Beim Klassiker an der Sarthe fuhr Esteban Masson einen LMP2. In Interlagos sitzt er wieder zusammen mit Tom van Rompuy und Hadrien David im Lexus RC F LMGT3 vom Akkodis ASP Team.
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