Für FIA WEC 2027: So sieht das Hypercar von Ford aus
Der Rennwagen von Ford hat Testfahrten auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet unternommen. Matt Campbell und Logan Sargeant saßen am Steuer. Auch Tom Blomqvist kommt in den nächsten Tagen hinzu.
In der FIA WEC steht Anfang September das nächste Saisonrennen 2026 an. Schauplatz ist dann die Strecke in Austin/USA. Dieses Jahr wird Ford in der Hypercar-Klasse aber noch nicht mit dabei sein. Erst 2027 will der amerikanische Hersteller in der großen Prototypen-Klasse mit von der Partie sein. Dafür wird gerade der entsprechende Rennwagen entwickelt. Beim Chassis arbeitet Ford mit Oreca zusammen. Der Motor ist eine Eigenproduktion. Dabei handelt es sich um einen V8 mit 5.4 Litern Hubraum.
Nun fand die erste Testfahrt statt. Hierfür wurde die Rennstrecke in Le Castellet/Frankreich verwendet. Das ist kein Zufall, denn Oreca hat seinen Sitz direkt nebenan (in Signes). Tatsächlich fand der erste geheime Shakedown bereits Anfang des Monats statt, wie Ford bestätige: «Die Testphase für das Hypercar begann am Mittwoch, dem 5. August, mit mehrtägigen Funktionsprüfungen (Shakedown), die reibungslos und planmäßig verliefen. Das Team arbeitete methodisch ein umfangreiches Programm ab, um sämtliche Steuerungssysteme zu aktivieren und zu überprüfen. Diese sind nun voll funktionsfähig und bereit für die ersten Streckentests, die für diese und die kommende Woche angesetzt sind.»
Beim Shakedown saßen Matt Campbell, Mike Rockenfeller und Tom Blomqvist am Steuer des noch immer namenlosen Rennwagens. Bei den Testfahrten, die aktuell in Le Castellet stattfinden, sind Campbell und Logan Sargeant vor Ort. Auch Blomqvist soll in den kommenden Tagen noch hinzustoßen.
Optisch fällt vor allem die Frontpartie des Ford-Hypercars auf. Diese unterscheidet sich sehr von den anderen Hypercars, die Oreca entwickelt hatte. Denn beim Alpine, Acura und Genesis ist dort stets eine große Öffnung (die an einen Flügel erinnert) verbaut. Der Ford hat hingegen eine sehr aufgeräumte Optik an der Front.
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