Wie könnte das Startfeld bei den Prototypen aussehen?
SPEEDWEEK.com blickt auf die möglichen Teilnehmer der beiden Prototypen-Klassen (LMP1 und LMP2) der Sportwagen-WM (FIA WEC). Dort bricht 2017 nach dem überraschenden Abschied von Audi eine neue Ära an.
Es dauert nur noch knapp einen Monat, bis am 2. Februar das Teilnehmerfeld der Sportwagen-WM (FIA WEC) offiziell verkündet wird. Nachdem sich SPEEDWEEK.com
dass es ja eigentlich nur zwei Wagen für ein Rennen braucht.
In der LMP1-Klasse steht bislang lediglich fest, dass sowohl Porsche als auch Toyota mit zwei Fahrzeugen antreten werden. Die Weissacher hatten
(und als Vorbereitung darauf auch bei den vorangehenden 6h-Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps).
Abgerundet wird das Feld vom Bykolles Racing Team, welches potentiell sogar bis zu zwei CLM P1/01 einsetzen könnte.
Viel Neues wird es in der kommenden Saison in der LMP2-Katekorie geben. Nicht nur, dass bei den kleinen Prototypen ein neues technisches Reglement eingeführt wurde, auch bei den antretenden Teams wird so manches durchgemischt werden. So plant beispielsweise TDS Racing
(bekannt aus der European Le Mans Series)
den Aufstieg in die Weltmeisterschaft.
Die mexikanische Mannschaft RGR Sport um Herrenfahrer Ricardo Gonzalez peilt ebenfalls wieder einen Einsatz an. Sollte dieser zustande kommen, würde wohl ein Ligier JS P217 eingesetzt werden, der dann bei Oak Racing in Frankreich stationiert wäre.
Das Schweizer Team um Benoit Morand, das 2016 ebenfalls in das Projekt von RGR Sport involviert war, soll Gerüchten zufolge mit dem Italiener Giorgio Mondini einen Einsatz in der FIA WEC anvisieren. Unter dem Namen Cosmos GP würde entweder ein Ligier oder ein Dallara LMP2 verwendet werden.
Mit letztgenanntem Modell könnte auch das aus dem Formelsport bekannte Team ART Grand Prix in die Sportwagen-WM einsteigen. ART ist bekanntlich auch
Sollten alle angesprochenen Programme sich vollständig
(oder zumindest teilweise)
realisieren, so stünde in der FIA-WEC-Saison ein Feld parat, das ähnlichen Umfang wie 2016 haben würde. Nicht schlecht für ein Jahr mit so vielen Umwälzungen.
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