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2. Training Spielberg: Flammen, Dreher und Bestzeit von WM-Leader Antonelli

Im zweiten freien Training wurden die Fans am Red Bull Ring für ihr Ausharren in der Hitze belohnt. Sie bekamen gleich mehrere spannende Szenen zu sehen. Die schnellste Runde drehte Kimi Antonelli.

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Wie schon das erste freie Training zum Österreich-GP fand auch die zweite Stunde am Freitag bei heissen Temperaturen statt. Die Aussentemperatur lag bei 31,8 Grad Celsius, der Asphalt des Red Bull Rings hatte sich auf 48,2 Grad aufgeheizt, als die ersten Autos zum Start der Session auf die Strecke fuhren. Die meisten Fahrer rückten auf den mittelharten Reifen aus, so auch Alex Albon, der allerdings nicht weit kam. «Ich habe keine Power», erklärte der Williams-Routinier nach nur drei Minuten am Funk, und steuerte nach nur einer Runde die Box an, wo sich das Team dem Problem annahm, das schnell aus der Welt geschafft werden konnte.

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Die restlichen GP-Piloten gingen währenddessen ihrer Arbeit nach und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Rundenzeiten aufleuchteten. Nach sieben Minuten war Albon wieder auf der Bahn, und abgesehen vom Londoner hatten auch Sergio Pérez, Arvid Lindblad und George Russell noch keine gezeitete Runde gedreht. Alle anderen hatten sich bereits eine Zeit notieren lassen und in der Anfangsphase war Lando Norris mit 1:08,000 min der Schnellste.

Frühe virtuelle Safety-Car-Phase wegen Sergio Pérez

Die Session war noch keine zehn Minuten alt, da wurde das Feld mittels virtuellem Safety-Car eingebremst, weil Sergio «Checo» Pérez seinen Cadillac in der sechsten Kurve abstellen musste. Der Mexikaner hatte schon zum Ende des ersten freien Trainings mit einem Stopp auf der Piste für eine rote Flagge gesorgt.

Mit ganz anderen Sorgen kämpfte Max Verstappen. Der vierfache Champion aus dem Red Bull Racing Team beschwerte sich über seine Sitzposition und steuerte nach fünf Runden die Box an, damit das Team die entsprechenden Anpassungen vornehmen konnte. Während die Streckenposten den US-Renner von der Bahn schafften, teilte Cadillac mit, dass das gleiche Problem wie im ersten Training aufgetaucht war. In der Pause zwischen den Sessions hatte man die Kontroll-Elektronik der Antriebseinheit ausgetauscht. Offenbar zeigte diese Massnahme nicht die gewünschte Wirkung.

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Die virtuelle Safety-Car-Phase dauerte sieben Minuten, danach durften die GP-Stars wieder richtig Gas geben. Dennoch änderte sich an der Spitze vorerst nichts. Auch nach 20 Minuten war Norris mit 1:08,000 min der Spitzenreiter vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri. Das änderte sich kurz darauf, als sich WM-Leader Kimi Antonelli zwischen das McLaren-Duo schob. Der Teenager aus dem Mercedes-Team blieb knapp zwei Zehntel über der Bestmarke von Norris.

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Dreher von Weltmeister Lando Norris

Der Brite aus dem McLaren-Team blieb der Spitzenreiter, aber nicht sorgenfrei. Er legte in der dritten Kurve einen Dreher hin, bei dem er abhob, wie die Slow-Motion-Aufnahme zeigte. Der Weltmeister zog sich dabei einige Bremsplatten zu, konnte aber aus eigener Kraft die Box ansteuern, weshalb die Konkurrenz bald wieder ungehindert Gas geben durfte.

Im Gegensatz zum Champion machte WM-Leader Kimi Antonelli alles richtig und übernahm drei Minuten vor Halbzeit mit 1:07,657 min die Spitzenposition. Während Max Verstappen in den folgenden Minuten die sechstschnellste Runde drehte, meldete Valtteri Bottas über Funk, dass er Rauch im Cockpit wahrnehme. «Wir schauen, was das verursachen könnte», lautete die Antwort von der Cadillac-Boxenmauer.

In der Mitte der zweiten Session lautete die Reihenfolge: Antonelli vor Norris, Piastri, Russell, Charles Leclerc, Verstappen, Nico Hülkenberg, Lewis Hamilton, Isack Hadjar, Albon, Arvid Lindblad, Liam Lawson, Ollie Bearman, Pierre Gasly, Gabriel Bortoleto, Franco Colapinto, Carlos Sainz, Bottas, Lance Stroll, Fernando Alonso und Pérez.

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Flammender Unterboden am Cadillac von Bottas

Bottas steuerte die Box an, wo sein brennender Unterboden vom Cadillac-Team gelöscht wurde. Offenbar schleifte die Bodenplatte am Asphalt, wodurch sie etwas zu heiss wurde und Feuer fing. Das Team erklärte kurz darauf, dass das Auto überhitzt habe und man die Ursache dafür untersuche. Die Konkurrenz liess sich nicht ablenken, und an der Spitze leuchteten immer neue Namen und Zeiten auf.

Erst war Piastri mit 1:07,251 min der Schnellste, dann legte Antonelli mit 1:07,209 min nach. Beide Cadillac-Autos waren damit in der Box und das Team dämpfte die Hoffnungen der Fans, zumindest einen der beiden Routiniers aus dem US-Team im zweiten Training noch einmal auf der Strecke zu sehen. Dies sei unwahrscheinlich, hiess es.

Die zahlreichen Fans, die an der Strecke ausharrten, kamen auf ihre Kosten, denn mehrere Top-Fahrer leisteten sich Ausrutscher und Ausritte. So bretterte etwa Norris über die Randsteine, kurz nachdem Hamilton in Kurve 3 neben der Bahn war.

20 Minuten vor dem Ende der Session waren alle auf den weichen Reifen unterwegs und Antonelli drückte die Bestmarke auf 1:07,014 min. Verbessern konnte sich auch Verstappen, der mit etwas mehr als einer halben Sekunde Rückstand auf die Bestzeit des Teenagers auf dem vierten Platz landete.

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Hitze sorgt für Probleme

Beide Red Bull Racing-Stars taten sich in der dritten Kurve schwer, weil das Motor-Mapping einen plötzlichen Einbruch der Drehzahl verursachte, was das Fahren erschwerte, wie Verstappen an die Box funkte. Dennoch konnten sich beide in der Top-10 halten. Zehn Minuten vor dem Ende der Session führte Antonelli die Zeitenliste weiter vor Piastri und Norris an, dann folgten Verstappen, Hamilton, Russell, Hadjar, Leclerc, Lawson und Bortoleto auf den weiteren Top-10-Positionen vor Gasly, Lindblad, Bearman, Hülkenberg, Ocon, Colapinto, Albon, Sainz, Alonso, sTroll, Bottas und Pérez.

Verstappen verlor beim wilden Ritt über die Randsteine ein Karbon-Teil seines GP-Renners, Norris verbremste sich einmal mehr in der dritten Kurve und Hadjar verlangte am Funk mehr Power von seinem Dienstwagen. «Du willst immer mehr», erklärte Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies spitz. Probleme bekundete auch Norris, der auf die Bitte seines Teams, die Bremsen zu kühlen, meinte: «Ich denke, meine Reifen brannten für etwa fünf Runden.» Auch Lawson war im Cockpit nicht glücklich, er sprach über einen «fürchterlichen Geruch» im Cockpit. Die GP-Stars durften am Ende noch eine Startübung absolvieren, dann steuerten alle die Box an.

An der Spitze änderte sich nichts mehr, Antonelli blieb mit 1:07,014 min der Schnellste, Piastri, Norris, Verstappen, Hamilton, Russell, Hadjar, Leclerc, Lawson und Bortoleto komplettierten die Top-10 vor Gasly, Lindblad, Bearman, Hülkenberg, Ocon, Colapinto, Albon, Sainz, Alonso, Stroll, Bottas und Pérez.

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  1. Ergebnisse

  2. Aktueller Stand

Ergebnisse

Voller Stand
  1. 2. Freies Training

  2. 1. Freies Training

Pos

Fahrer

Fahrer

Team

Start Nr

Runden

Zeit

01

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

12

32

1:07,014

02

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

81

32

+0,237

03

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

1

32

+0,325

04

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

3

29

+0,550

05

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

44

33

+0,597

06

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

63

25

+0,623

07

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

6

28

+0,744

08

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

16

35

+0,841

09

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

30

34

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Gabriel Bortoleto

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