George Russell beendet Gerüchte: «Werde auch im nächsten Jahr hier sein»
Das Mercedes-Team wird in Spielberg keine Vertragsverlängerung verkünden. George Russell stellt aber klar: Er wird auch im nächsten Jahr «einhundertprozentig» für das Werksteam der Sternmarke fahren.
Es ist ein Dauergerücht, das sich im Fahrerlager der Königsklasse hält und von Mercedes-Teamchef Toto Wolff auch immer wieder geschürt wird, weil er kein Geheimnis um seinen Wunsch macht, den Max Verstappen an Bord zu holen: Immer wieder wird der vierfache Champion aus dem Red Bull Racing Team mit einem Wechsel zum Werksteam aus Brackley und Brixworth in Verbindung gebracht.
Dabei sind sich die Gerüchteköche einig, dass nicht Supertalent und WM-Leader Kimi Antonelli sein Cockpit räumen müsste, sondern Routinier George Russell, der den Spekulationen im Paddock am Red Bull Ring aber ein vorläufiges Ende gesetzt hat. Denn der 28-Jährige, der in 159 GP-Einsätzen sechs GP-Siege erobert hat, stellte klar, dass er auch 2027 für die Marke mit dem Stern unterwegs sein wird.
Der aktuelle WM-Dritte betonte im Gespräch mit «The Independent» zwar: «Es wird an diesem Wochenende keine offizielle Bestätigung geben.» Gleichzeitig betonte er aber auch: «Aber ich werde auch im nächsten Jahr hier sein – einhundertprozentig.» Dass sei zwar noch nicht mit dem österreichischen Teamchef besprochen worden, räumte er ein.
«Aber das müssen wir auch nicht diskutieren», fügte Russell trotzig an. «Da gibt es kein Fragezeichen, und ich will da auch nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber es ist ein Fakt, dass ich auch im nächsten Jahr hier fahren werde», ergänzte der ehrgeizige Brite.
Beim jüngsten Grand Prix auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya konnte Russell die zweite Position bejubeln. Allerdings profitierte er in der Schlussphase des Rennens vom Ausfall seines starken Teamkollegen, der ihn vor dem unfreiwilligen Stopp noch überholt hatte. Der Rückstand von Russell auf den Spitzenreiter in der WM-Tabelle wurde durch das Technik-Pech des Teenagers (die Batterie seiner Antriebseinheit verweigerte den Dienst) auf 50 Punkte verkürzt.
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