Esteban Ocon: Morddrohungen von mexikanischen Fans
Force India-Talent Esteban Ocon hat für das Rennen in Mexiko die Sicherheitsmassnahmen verschärft, weil er Morddrohungen von mexikanischen Fans seines Teamkollegen Sergio Pérez erhalten hatte.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Esteban Ocon hat für den 18. WM-Lauf in Mexiko-Stadt die Sicherheitsmassnahmen verschärft, weil er von mexikanischen Fans bedroht wird. Diese sind nach diversen Scharmützeln zwischen dem jungen Franzosen und dessen Force-India-Teamkollegen Sergio Pérez nicht mehr so gut auf ihn zu sprechen.
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In den sozialen Medien wie Twitter und Instagram habe er sogar Morddrohungen erhalten, erzählte Ocon im Fahrerlager von Mexiko. "Es war nötig, Massnahmen zu treffen, um Probleme zu vermeiden", bestätigte der 21-Jährige. Dazu sollen unter anderem der Einsatz privater Sicherheitsleute und eine Polizei-Eskorte für den jungen Rennfahrer gehören. Bisher blieben die persönlichen Anfeindungen aber aus, stellte der 26-fache GP-Pilot eilends klar. "Wir wurden sehr herzlich empfangen und ich hoffe, dass das auch so bleibt", erklärte das Formel-1-Talent. Und er betonte: Sollte er bei der Fahrer-Parade vor dem Mexiko-GP ausgebuht werden, dann macht ihm das wenig aus. "Solange sie keine Steine werfen, ist es okay", winkte er auf die entsprechende Frage ab.
Ocons Stallgefährte Sergio Pérez geht davon aus, dass sein Teamkollege auch das restliche Wochenende in Ruhe gelassen wird. Der 27-Jährige aus Guadalajara erklärte: "Ich glaube nicht, dass die Fans ihn schlecht behandeln werden, warum sollen sie auch. Sie werden mich natürlich lautstark unterstützen, aber ich denke, sie lieben den Sport und letztlich ist es auch nur ein Sport."
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