Fernando Alonso zu Aston Martin-Fortschritt, Honda erklärt Mexiko-Blamage
Fast zeitgleich rollten in Mexiko die Aston Martin von Alonso und Stroll aus. Honda hat erklärt, wie es zur Blamage im Autódromo kam, Weltmeister Fernando Alonso wird auf eine harte Probe gestellt.
Fernando Alonso reist immer gerne nach Brasilien, denn Interlagos bedeutet gute Erinnerungen: Der Spanier sicherte sich seine beiden WM-Titel 2005 und 2006 jeweils im Autódromo José Carlos Pace, damals mit Renault.
20 Jahre später würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn Alonso unter die besten Zehn käme. Am inzwischen 45-jährigen Asturier liegt’s nicht, vielmehr wird seine Geduld mit dem 2026er Aston Martin-Honda auf eine harte Probe gestellt.
Zuletzt in Mexiko das: Fast zeitgleich, in der sechsten Runde des Traditions-GP, rollten die grünen Rennwagen von Alonso und Lance Stroll aus.
Honda hat nun Stellung dazu bezogen, was in Mexiko-Stadt schiefgelaufen ist. Honda-Projektleiter Shintaro Orihara: «Wir wussten, dass wir mit den besonderen Hochlage von Mexiko-Stadt im Vergleich zu anderen Rennstrecken zusätzliche Herausforderungen bei der Kühlung haben würden.»
«Aber unser Kühlkreislauf der Energie-Rückgewinnung wurde dann stärker beansprucht als erwartet. Die Daten aus allen drei freien Trainings zeigten keine Unregelmässigkeiten gezeigt hätten, so dass wir zunächst keinen Hinweis auf ein Problem hatten.»
«Dann aber gab es ein erstes Kühlproblem im Wagen von Alonso im ersten Quali-Segment. Und leider trat das gleiche Problem dann auch im Rennen auf, dieses Mal bei beiden Fahrzeugen.»
Der 32-fache GP-Sieger Fernando Alonso sagt im Fahrerlager von Interlagos: «Grundsätzlich bin ich sehr gerne hier, zwei WM-Titel und neun Podestplätze, das darf sich sehen lassen. Hier ist immer Action, und das liegt am Layout.»
«In den vergangenen Jahren hatten wir hier immer Sprints, nun fahren wir im klassischen Format, das wird sich anders anfühlen und bedeutet, dass wir etwas mehr Zeit zum Abstimmen der Rennwagen haben.»
Wo steht Aston Martin derzeit? Alonso meint: «Wir machen langsam Boden gut. Sepang war gut, Singapur soso, Austin sehr gut, da waren wir im Rennen trotz eines beschädigten Autos bei der Musik. Mexiko war für mich eine schöne Überraschung, leider hat uns die Technik im Stich gelassen.»
«Wir sind konkurrenzfähiger als im ersten Teil der Saison, das ist erfreulich. Konkurrenzfähig für uns bedeutet, so um P12, P13 oder P14 herum. Aber in Mexiko war ich in der Nähe von Haas-Fahrer Hirakawa, und am Ende war der Zehnter.»
An diesem Wochenende tritt Lewis Hamilton dem 400er Klub der Formel 1 bei, dem bislang nur Fernando Alonso zugehört. Der Spanier sagt: «Ich freue mich, dass der Klub ein neues Mitglied erhält. Lewis hat eine fantastische Karriere hingelegt, und wenn es einen gibt, der in diesen Klub sollte, dann er. Aber ich schätze, mit so vielen Rennen, die wir inzwischen haben, werden wird weitere Klubmitglieder erhalten.»
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