Ferrari-Ass Charles Leclerc erklärt: So lässt er die Tifosi in Monza jubeln
Charles Leclerc drehte im Qualifying zum Ferrari-Heimspiel die viertschnellste Runde. Hinterher sprach er von vielen Sorgen und erklärte, wie er die Tifosi im Rennen dennoch glücklich machen kann.
Das Heimspiel in Monza ist für Ferrari ein ganz besonderer WM-Termin. Nirgendwo sonst versammeln sich so viele passionierte Tifosi, um den ältesten GP-Rennstall der Welt anzufeuern wie im Königlichen Park. Entsprechend wichtig ist es allen Teammitgliedern, auf dem italienischen Highspeed-Kurs zu glänzen.
Die Erwartungen waren teamintern in diesem Jahr aber nicht so hoch, wie Leclerc nach der Zeitenjagd verriet, die er mit der viertschnellsten Runde beendet hatte. Der Monegasse sagte: «Wir haben auf dieser Strecke ohnehin erwartet, dass wir uns etwas schwer tun würden. Aber natürlich ist es trotzdem enttäuschend, nur auf dem vierten Platz gelandet zu sein.»
«Denn in Monza wollen wir so gut wie möglich abschneiden – das wollen wir ja auf jeder Strecke. Aber natürlich hoffen wir, dass wir mit der Unterstützung der Tifosi im Rennen etwas mehr Leistung aus dem Auto herauskitzeln können. Es ist immer ein sehr spezielles Arbeitsumfeld für uns, und ich freue mich schon sehr auf den Grand Prix», erklärte der 28-Jährige weiter.
Im Qualifying sei vieles nicht nach Plan gelaufen, offenbarte Leclerc ausserdem: «Leider ging ganz viel schief, und nicht alles ist im TV zu sehen. Aber in der Box war es diesmal etwas zu schwierig. Wir hatten viele Probleme, und das während des ganzen Abschlusstrainings. Und dafür haben wir zum Ende des Q3 sicherlich einen hohen Preis bezahlt.»
Auf die Frage, wie er das Blatt im Rennen noch wenden und die Tifosi glücklich machen könne, sagte der aktuelle WM-Fünfte: «Wir brauchen einen guten Start. Ich denke, unser Renntempo ist ziemlich stark. Ich bin nur etwas skeptisch, wenn es um unseren Speed auf den Geraden geht, denn dieser könnte dazu führen, dass wir da etwas angreifbar sind. Ich hoffe, dass wir unseren Speed in den Kurven nutzen können, um Plätze gutzumachen. Es wird aber sicherlich ein hartes Rennen.»
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