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Auch wenn die Zusammenarbeit mit Kawasaki enden wird, möchte Dominique Aegerter die Supersport-WM 2026 mit Stil beenden. Platz 17 im ersten Lauf in Magny-Cours gehörte nicht zu seinem Plan.
Längst sind die Fronten zwischen Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti und Dominique Aegerter geklärt: Der Einjahresvertrag des Schweizers wird wegen Erfolglosigkeit nicht verlängert. Der 35-Jährige könnte für die Supersport-WM 2027
Nach einem zweitägigen Test in Cremona war Aegerter für das Meeting in Magny-Cours zuversichtlich, dass er mit der ZX-6R endlich wieder in die Top-10 vorstoßen kann. Als 14. der Superpole schien das auch im Bereich des Möglichen zu sein, doch nach 19 zähen Runden erreichte der Kawasaki-Pilot auf Platz 17 das Ziel.
Dass Magny-Cours durch die Nähe zur Schweiz als Heimrennen herhalten muss, macht die Enttäuschung nur noch größer. «Rennen 1 verlief ziemlich anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Mit dem 17. Platz haben wir die Punkte verpasst. Das ist sehr enttäuschend», stöhnte Aegerter. «Ich kann nur sagen, dass es mir für das gesamte Team und unsere Sponsoren leidtut. Das gilt natürlich auch für alle Fans, die an diesem Wochenende nach Magny-Cours gereist sind. Ich habe während des gesamten Rennens alles gegeben, aber trotz größter Anstrengung sind meine Rundenzeiten nicht schneller geworden.»
Bitter für Aegerter: Drei Runden vor dem Ende wurde er von seinem Teamkollegen Jeremy Alcoba überholt, der zuvor in Runde 3 auf Platz 7 liegend stürzte. Der Spanier holte als 15. den letzten Punkt und distanzierte den Rohrbacher um 1,4 sec.
Aegerter rätselt, warum sich das gute Gefühl vom Cremona-Test nach auf den Circuit de Nevers transportieren ließ. «Wir durchlaufen gerade eine schwierige Phase, aber wir arbeiten als Team hart daran, eine Lösung zu finden, die mir ein etwas besseres Gefühl für das Motorrad vermittelt. Leider ist uns das bisher noch nicht gelungen, aber wir werden nicht aufgeben und weiter daran arbeiten», gab sich der zweifache Supersport-Weltmeister betont kämpferisch. «Der Samstag ist vorbei, aber ich bin hochmotiviert, am Sonntag wieder alles zu geben und das Blatt zu wenden. Ich hoffe, dass wir einige Punkte holen oder sogar unter die Top-10 kommen können. Ich glaube an unser Projekt!»
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