Ferrari-Ass Charles Leclerc: «Ich habe einen ziemlich aggressiven Fahrstil»
In Silverstone hat Charles Leclerc seinen ersten GP-Sieg in knapp 2 Jahren gefeiert. Davor tat er sich sichtlich schwer damit, auf Touren zu kommen. Der Ferrari-Star verrät, warum das so war.
Mit dem Sieg in Silverstone hat Charles Leclerc eine sieglose Phase beendet, die seit Oktober 2024 andauerte. Dass der schnelle Rennfahrer aus Monte Carlo im vergangenen Jahr ohne GP-Triumph blieb, lag nicht zuletzt an seinem Dienstwagen. In diesem Jahr tat er sich aber mit der aktuellen Generation von Rennwagen schwer, wie er im Fahrerlager von Spa-Francorchamps erzählt.
Leclerc sagt: «Ich denke nicht, dass es mit dem Ferrari zusammenhängt, sondern vielmehr mit dieser Fahrzeuggeneration. Ich habe einen ziemlich aggressiven Fahrstil, und das war in meiner bisherigen Karriere auch immer eine Stärke. Aber mit diesen Autos musst du zuweilen sehr vorsichtig umgehen.»
«Was den Motor angeht, musst du sehr konstant sein, wenn du nicht sauber aufs Gas gehst, dann kann es schwierig werden, denn du bekommst Probleme, weil dein Kurvenspeed ganz anders ausfallen kann. Dann musst du den Bremspunkt ständig anpassen. Das ist wirklich sehr knifflig. Damit habe ich mich schwer getan», schildert der 28-Jährige.
In Silverstone habe er einige Dinge angepasst, und das erleichterte das Fahren ungemein, erzählte Leclerc weiter. «Aber ich will auf weiteren Strecken ausprobieren, ob das die Lösung ist, denn auch wenn ich sehr glücklich mit diesem Sieg bin, hat es sich damit noch nicht getan. Es ist viel Arbeit nötig, um dieses gute Gefühl und die starke Form zu halten», stellt der neunfache GP-Sieger klar.
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