Euro Moto Superbike
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Die Verantwortlichen am Schleizer Dreieck geben alles, um auch in Zukunft nicht von der internationalen Motorsport-Landkarte zu verschwinden. Gute Karten für die Seitenwagen-WM.
In dieser Saison musste die Traditionsrennstrecke rund ums Schleizer Dreieck erstmals ohne die IDM auskommen, die inzwischen unter dem Namen Euro Moto am Start steht. Ihren Rennsommer zieht die Mannschaft in Thüringen dennoch durch. «Es ist kein Geheimnis, dass wir 2027 in den Kalender der Seitenwagenweltmeisterschaft wollen», äußerte sich der MSC-Vorsitzende Jörg Langer gegenüber der Thüringischen Landeszeitung. «Bereits zwischen 2005 und 2013 – mit der kleinen Ausnahme 2008 – weilte die Gespann-Elite in Thüringen. Dafür stehen die Zeichen gar nicht mal so schlecht.»
Die Euro Moto hatte die Zusammenarbeit mit den Schleizern auf Eis gelegt, da die federführende FIM keine Straßenrennen mehr in den internationalen Kalender aufnimmt. Außerdem verweigern die ausländischen Verbände wie unter anderem Italien ihren Piloten schon seit längerem den in der Fahrer-Lizenz enthaltenen Versicherungsschutz. Für den Einsatz in Schleiz müssten Fahrer aus dem Ausland eine zusätzliche Race-Card lösen. DMSB-Piloten wären bei einem Start in Schleiz nach wie vor versichert. Die Planungen für die Rückkehr der Seitenwagen-WM nach Schleiz im kommenden Jahr hat nicht die schlechtesten Aussichten. Der Maßnahmen-Katalog der FIM liegt den Schleizern vor und wird fleißig abgearbeitet.
Ein Großteil der auferlegten Maßnahmen, wie eine Kiesbetterweiterung oder Neuplatzierung von Reifenstapeln, konnten vorrangig die Mitglieder des Ausrichter-Vereins MSC bereits erledigen. «Wir müssen jetzt liefern», mahnt Jörg Langer im Artikel der Thüringischen Landeszeitung. «Die Hausaufgaben, die es im Moment noch zu bewerkstelligen gibt, stellen zum einen die Errichtung von Betonelementen am Stadteingang und den Erwerb von Airfences dar. Beides ist in Arbeit. Die jeweiligen Angebote liegen uns vor. Wir wol¬en das gerne gemeinsam mit allen Veranstaltern, die am Schleizer Dreieck aktiv sind, organisieren.»
Auch die Politik ist sich der Strahlkraft der Rennstrecke bewusst. Bei der IDM der Vorjahre pilgerten an den drei Veranstaltungstagen stets mehrere 10.000 Fans an die Strecke. Ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftsfaktor. Daher will sich auch die Stadt finanziell engagieren.
Auch die ehemalige IDM, jetzt Euro Moto, bleibt in Schleiz ein Thema.
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