Oscar Piastri: «Max Verstappen fühlt sich ganz offensichtlich nicht wohl»
Die Gerüchte um einen Team-Tausch von Max Verstappen und Oscar Piastri waren auch im Fahrerlager von Spa-Francorchamps ein Thema. Der McLaren-Star fand klare Worte, als er darauf angesprochen wurde.
Es ist jedes Jahr das Gleiche: Das Formel-1-Fahrerkarussell nimmt in diesen Tagen an Fahrt auf und die Spekulationen um mögliche Team-Wechsel und Aufsteiger werden immer lauter. Eine beliebte Zutat der Gerüchteköche ist in den letzten Jahren Max Verstappen. Der Ausnahmekönner aus dem Red Bull Racing Team macht kein Geheimnis um sein Auswahlkriterium: Er will ein konkurrenzfähiges Auto, mit dem er um Siege und Titel kämpfen kann.
Das regt die Fantasie der Berichterstatter an, die ihn immer wieder mit verschiedenen Red Bull Racing-Konkurrenten in Verbindung bringen. Lange wurde dem Niederländer ein Wechsel zum Mercedes-Werksteam nachgesagt, dazu trugen auch die Aussagen von Teamchef und Geschäftsführer Toto Wolff bei, der mehr oder weniger offen um die Dienste des 28-Jährigen warb. Doch zuletzt stellte der Wiener klar, dass er auch 2027 auf das aktuelle Fahrer-Duo setzen will.
Danach kamen die Gerüchte um einen Wechsel zum McLaren-Team auf, demnach soll Verstappen dort den Platz von Oscar Piastri übernehmen, der seinerseits bei Red Bull Racing anheuern soll. Der Australier will davon aber nichts wissen. Im Fahrerlager am Circuit de Spa-Francorchamps erklärte er auf die Frage, ob er auch im nächsten Jahr für McLaren auf Punktejagd gehen werde, schlicht: «Ja.»
Und Piastri betonte, dass McLaren CEO Zak Brown und Teamchef Andrea Stella ihm versichert haben, dass er keine Überraschungen fürchten muss: «Mir war nicht bewusst, dass dies ein Streitpunkt ist. Natürlich habe ich einige der Gerüchte gesehen und gehört, aber ich fühle mich sehr wohl da, wo ich bin und wo ich stehe, und Zak und Andrea haben mich in dieser Situation grossartig unterstützt und mir viel Zuversicht gegeben.»
Der neunfache GP-Sieger erklärte angesichts der Spekulationen auch: «Offensichtlich fühlt sich Max im Moment nicht in einer guten Position und lotet verschiedene Optionen aus. Das war letztes Jahr bei ihm und Mercedes genauso, es ist also nichts Neues, aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation und der weiteren Entwicklung.»
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