Fred Vasseur (Ferrari) will «nicht besten Freitag, sondern besten Sonntag»
Starke Ferrari-Vorstellung am ersten Trainingstag von Ungarn: Lewis Hamilton vor Charles Leclerc. Aber entspricht dies dem wahren Kräfteverhältnis? Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ordnet das ein.
Die treuen Tifosi waren vor dem GP-Wochenende von Ungarn überzeugt: Der enge Hungaroring kommt den Qualitäten des Ferrari eher entgegen als der Highspeed-Kurs von Spa-Francorchamps.
Und nun das: Barcelona-Sieger Lewis Hamilton Schnellster im zweiten Ungarn-Training, vor Silverstone-Sieger Charles Leclerc, das riecht nach einer ersten Startreihe in Rot, das haben wir letztmals in Mexiko 2023 erlebt, mit Charles Leclerc vor Carlos Sainz.
Dürfen die Tifosi träumen? Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sagt nach dem besten Freitag von Ferrari: «Gut und schön, aber wir wollen nicht den besten Freitag zeigen, sondern den besten Sonntag!»
«Aber es stimmt schon, das war ganz anständig heute, die Fahrzeug-Balance ist in Ordnung, die jüngsten Verbesserungen bringen auf der Stoppuhr das, was wir uns davon aus der Arbeit im Windkanal versprochen hatten.»
«Aber die Quali ist noch weit weg. Wir müssen es schaffen, mit der Entwicklung der Strecke Schritt zu halten und die Abstimmung weiter zu verfeinern. Wir müssen in jedem Pistenabschnitt zulegen und noch besser arbeiten als heute. Erst dann können wir vielleicht an die Pole denken.»
«Ein gutes Ergebnis hier in Ungarn ist moralisch ganz wichtig, denn danach geht es in die Formel-1-Sommerpause, und die Mannschaft soll mit einem guten Gefühl in die Ferien fahren. Auf der anderen Seite – in Ungarn gibt es nicht mehr Punkte als in Silverstone oder iin Spa.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



