Lewis Hamilton (Ferrari): «Ich fahre die Rennen nicht unfair»
Bei Ferrari brodelte es nach einem enttäuschenden Heim-GP in Monza. Lewis Hamilton betont seine Fairness auf der Piste, sagt auch: «Ich war im Scheitelpunkt in Kurve 2 vorne. Es war also kein Wir.»
Nicht mal zwei volle Runden waren beim Ferrari-Heimevent in Monza beide Boliden der Scuderia gemeinsam auf der Piste – diese wenigen geteilten Kilometer sorgten aber für mächtig Gesprächsstoff. Gleich nach dem Start kam es zu einem viel diskutierten Manöver zwischen den beiden Ferrari-Piloten.
Hamilton will «offline» diskutieren
Die Szene direkt nach dem Start zwischen Hamilton (Startplatz 4) und Leclerc (Startplatz 3) war nach einem ereignisreichen Rennen einer der Hauptdiskussionspunkte. Leclerc sprach davon, dass «wir», also beide Ferrari-Fahrer, in Kurve 2 zu weit gegangen seien. Darauf angesprochen, sagte Hamilton nur: «Ich war im Scheitelpunkt in Kurve 2 vorne. Es war also kein Wir.» Und er stellte klar: «Wir werden das offline diskutieren».
Hamilton: «Es war schlecht fürs Team und hat uns nach hinten geworfen, was die Positionen anging.» Er war danach nur noch Zehnter. Der siebenmalige Weltmeister: «Ich habe versucht, danach zurückzukommen und aufzuholen. Dann mussten wir anhalten. Es war ein schlechter Start.» Nach dem Crash seines Teamkollegen Leclerc in Runde 2 wurde das Rennen für knapp über eine halbe Stunde mit roter Flagge unterbrochen. Mit Runde 6 erfolgte dann der Neustart.
«Ich fahre die Rennen nicht unfair»
Hamilton stellte klar: «Ich fahre die Rennen nicht unfair. Ich bin immer sauber und fair gefahren und habe immer Platz gelassen, daher glaube ich nicht, dass sie sich wegen mir Sorgen machen sollten. Ich bin ins Team gekommen und habe versucht, den Platz zu respektieren und das Team auf keinen Fall in Gefahr zu bringen. Dazu stehe ich, und das ist alles, was ich von meiner Seite dazu sagen kann.»
Beim Restart ging Hamilton als Vierter ins Rennen, zog schnell an Pierre Gasly im Alpine vorbei auf Rang 3. Dann kam von hinten aber schon Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, der in Runde 12 in der Curva Grande an Hamilton vorbeiging.
Hamilton zeigte sich beeindruckt von der Motorenleistung seines Ex-Teams: «Wir wussten, dass sie auf den Geraden schnell sein würden, aber es war wirklich atemberaubend, wie schnell sie in den geraden Passagen waren. Sie haben gezogen, gezogen, gezogen.»
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