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Formel-1-Auto von Red Bull Racing in der U-Bahn von Madrid unterwegs!

Ein richtig gutes Formel-1-Auto fährt wie auf Schienen. Diesen Spruch nahm man bei Red Bull Racing wörtlich – und brachte vor dem Spanien-GP den RB8 von 2012 auf die Schienen der U-Bahn von Madrid.

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Wenn ein Rennfahrer «wie auf Schienen» fährt, dann bedeutet das, dass er präzise, sicher und ohne Fehler fährt und sein Auto bestens auf der Strecke liegt, nicht rutscht oder ausbricht. Max Verstappen verwendete diese Redewendung vor allem in den Saisons 2022 und 2023 oft, um die Geschmeidigkeit seines Red Bull Racing-Boliden zu beschreiben. 2024 sagte er nach dem Rennen in China: «Das ganze Wochenende über waren wir schnell, eine Freude, hier zu fahren. Das Auto wie auf Schienen, ich konnte machen, was ich wollte. Solche Rennwochenenden sind rar.»

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RB8 auf Schienen, statt auf Asphalt!

Bei Verstappens Team Red Bull Racing hat man das mit dem Auto und den Schienen nun in einem wilden Stunt wortwörtlich genommen: Vor der Formel-1-Rennpremiere in Madrid hat Red Bull den RB8, also das Rennauto aus der Saison 2012, auf die Schienen der U-Bahn von Madrid gebracht. Eine weltmeisterliche Ausfahrt also: Mit dem RB8 wurde Sebastian Vettel Fahrer-Weltmeister und Red Bull Racing Konstrukteurs-Weltmeister.

Für den Stunt hat der Formel-1-Renner Metallräder aufgeschnallt bekommen, die 29,8 Kilogramm wiegen (also etwa doppelt so viel wie ein normales Formel-1-Rad). Diese Spezialräder wurden extra dafür angefertigt, den RB8 auf die Schienen der Metro von Madrid zu bekommen. Die Vorbereitungen dauerten ein halbes Jahr, ein großes Ingenieursteam tüftelte aus, wie man das Auto auf Schienen bekommen kann, ohne sensible Bauteile wie Aufhängungen zu beschädigen.

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Friesacher unterwegs im U-Bahn-Tunnel

Am Steuer des Schienenmobils war Ex-F1-Pilot Patrick Friesacher (11 GPs). Friesacher fuhr mit dem schienentauglich umgerüsteten RB8 über echte Schienen der Metro Madrid (aber in einem abgesperrten Bereich), passierte dabei die Station Estadio Metropolitano und zwei Depots.

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«Surreale Erfahrung»

Friesacher: «Das war eine unglaubliche Erfahrung. Ich hatte schon das Glück, mit dem Heritage-Team viel zu erleben, aber ein Formel-1-Auto auf Schienen zu fahren, das war einfach surreal. Es ist sehr cool, U-Bahn-Fahrer auf meinen Lebenslauf hinzufügen zu können.»

Nach 45 Jahren fährt die Formel 1 in dieser Woche wieder in Madrid und erstmals auf der neu geschaffenen Rennstrecke «Madring» im Nordosten der spanischen Hauptstadt nahe dem Flughafen Barajas auf einem Messegelände. Von dort sind es nur gut vier Kilometer Luftlinie bis zu Friesachers Metro-Strecke. Hintergrund des Stunts sind eine Partnerschaft zwischen Red Bull und dem Madring sowie eine Zusammenarbeit mit der Metro von Madrid – am Rennwochenende werden nämlich die meisten Fans wohl mit der U-Bahn an die Rennstrecke kommen.

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