Gabriel Bortoleto: «Dann würden alle Fahrer im Krankenhaus landen»
Das letzte Lego-Rennen, das die Fahrerparade der GP-Stars ersetzt hat, sorgte sowohl bei den Fahrern als auch den Zuschauern für viel Spass. Nun gibt es in Silverstone eine Neuauflage mit 22 Autos.
Im vergangenen Jahr lieferten sich die GP-Stars in Miami ein ganz besonderes Rennen vor dem Rennen: Statt der traditionellen Fahrerparade gab es ein kurzes Rennen in Autos, die aus Lego-Steinen zusammengebaut worden waren. Dabei mussten die Teamkollegen jeweils zusammenspannen und sich ein Auto teilen.
In diesem Jahr gibt es in Silverstone eine Neuauflage des Spass-Rennens – und diesmal darf jeder Fahrer einen Mini-Lego-GP-Renner pilotieren. Jedes Auto besteht aus 28.000 Steinen, ein Team von 20 Designern, Ingenieuren und Lego-Spezialisten hatte diese in 6400 Arbeitsstunden in der tschechischen Lego-Fabrik in Kladno zusammengebaut.
Nicht alle Fahrer freuen sich auf den Spass-Auftritt. So erklärte der notorisch schlecht gelaunte Aston Martin-Fahrer Lance Stroll auf die Frage, ob das Rennen für Aufregung sorge: «Mir ist das egal, ich werde deswegen keinen Schlaf verlieren. Und ich werde am Sonntagmorgen nicht superfrüh aufwachen, weil ich so aufgeregt bin. Das ist nur eine von vielen Fahrerparaden.»
Weltmeister Lando Norris, der zusammen mit Stroll und Gabriel Bortoleto zur FIA-Pressekonferenz antraben musste, erklärte im monotonen Ton des Kanadiers scherzhaft: «Das geht mir auch so.» Nur um daraufhin zu korrigieren: «Nein, tatsächlich bin ich ziemlich aufgeregt.»
«Wenn diese Autos 600 PS mehr hätten, dann wären wir alle aufgeregter», erklärte Stroll daraufhin. «Dann wäre es interessanter.» Woraufhin Norris einwarf: «Du hast im letzten Jahr alle Autos zerstört.» Das liess Stroll nicht als Argument stehen. Er insistierte: «Ja, aber wenn wir 600 oder 800 PS hätten, dann würden sich doch alle noch mehr freuen.» Daraufhin meldete sich Bortoleto zu Wort: «Dann würden alle Fahrer im Krankenhaus landen.» Sowohl Norris als auch Bortoleto beteuerten schliesslich, dass sie sich auf das Rennen freuen. «Im vergangenen Jahr hatte jeder Spass, denke ich. Und ich sehe keinen Grund, warum das in diesem Jahr anders sein sollte.»
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