Jenson Button über Kimi Antonelli und George Russell: Warnung für Mercedes
Formel-1-Weltmeister Jenson Button (46) analysiert zwischen den Traditions-GP von Österreich und Grossbritannien die Lage der beiden Mercedes-Asse Kimi Antonelli und George Russell.
Mercedes-Fahrer George Russell hat auf dem Red Bull Ring alles richtig gemacht: Pole-Position erobert, Rennen gewonnen, Rückstand auf WM-Leader Kimi Antonelli verringert. So soll das bei seinem Heim-GP in Silverstone weitergehen.
Der 15-fache GP-Sieger Jenson Button, Formel-1-Weltmeister 2009 mit BrawnGP, schätzt die Lage der beiden Mercedes-Piloten bei Viagogo so ein: «Das Wochenende in Österreich war für George ganz wichtig – dort zu gewinnen, vor dem Heimrennen beim Grand Prix von Grossbritannien. Jetzt hat Russell sehr viel Selbstvertrauen getankt.»
«Er hat nicht im Hinterkopf, dass Kimi schneller ist als er. Das würde ich im Moment nicht denken. Russell ist mental sehr stark. Er ist bereit, in Silverstone voll durchzustarten.»
«George ist ein phänomenaler Fahrer. Ich war etwas überrascht, wie schwer es für ihn zu Beginn des Jahres war. Sein Tempo war da, aber er hatte bei einigen Dingen Pech. Klar war das Glück oft auf der Seite von Kimi Antonelli, aber wenn ein Pilot fünf Rennen in Folge gewinnt, dann wäre es falsch, nur von Glück zu reden.»
«Kimi leistet aussergewöhnliche Arbeit, und das hat Russel als der erfahrenere Fahrer im Team in eine knifflige Lage gebracht. Er hatte das Gefühl, 2026 werde sein Jahr, und dann liegt plötzlich ein 19-Jähriger um so viele Punkte in Führung.»
Mercedes stand 2026 bislang jedes Mal auf Pole und hat bis auf das Rennen von Barcelona immer die Nase vorn gehabt. Aber das bedeutet nicht, dass es in Silverstone so weitergehen muss. Button meint: «Der Ferrari ist sehr gut in schnellen Kurven und bei knackigen Richtungswechseln. Als Gefahr sehe ich für Ferrari, dass die Reifen an ihren Autos eher einknicken als bei Mercedes. Jedenfalls war das so in Österreich.»
«Jeder weiss zudem, wie gut Lewis in Silverston fährt. Also kann er in England genauso ein Wörtchen um den Sieg mitreden wie Hamilton, und ich hoffe, auch Charles Leclerc kann sich da einmischen.»
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