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24 Hours of Le Mans 2026: Der Ausblick auf die LMP2-Kategorie

19 LMP2-Fahrzeuge sind 2026 bei den 24 Hours of Le Mans am Start. Die Klasse ist zwischen den Hypercars und LMGT3 positioniert. Bekannte Piloten sind am Start. SPEEDWEEK.com gibt einen Überblick.

FIA WEC

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Ganz klar: Die LMP2-Klasse steht bei den 24 Hours of Le Mans 2026 im Schatten der Hypercars und auch der LMGT3-Boliden. Doch das eigentlich zu unrecht. Denn die LMP2 liefern immer tollen und vor allem spannenden Motorsport - und somit super Unterhaltung. In ihrer aktuellen Form wurden die LMP2 zur Saison 2017 eingeführt. Mit einigen (minimalen) technischen Änderungen sind sie noch immer aktiv.

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Zugelassen sind von der Theorie her vier Chassis-Lieferanten: Dallara, Ligier, Multimatic und Oreca. In Le Mans treten dieses Jahr in der LMP2 aber nur Oreca 07 an. Ein LMP2 schafft auf der langen Hunaudières-Geraden über 325 km/h an Spitzengeschwindigkeit. Die Rundenzeiten liegen im Bereich von 3:35 Minuten. Somit sind die LMP2 zwischen den Hypercars und den LMGT3 positioniert. Für die Piloten bedeutet dies natürlich einiges an Vorsicht. Denn sie überrunden (die LMGT3) und werden überrundet (von den Hypercars).

In Le Mans fahren alle LMP2 auf Goodyear-Reifen. «Le Mans stellt im Langstreckenrennsport einzigartige Herausforderungen dar, da sich die Bedingungen während der 24 Stunden ständig ändern», so Stephen Bickley, Goodyear Endurance Programme Manager. «Die Teams sind oft mit enormen Schwankungen der Strecken- und Umgebungstemperaturen zwischen Tag und Nacht konfrontiert, während Safety-Cars und Slow-Zones die Reifen abkühlen, bevor die Fahrer wieder auf Renngeschwindigkeit gehen müssen. Unsere Goodyear Racing Eagle Medium-Reifenmischungen wurden für ein sehr breites Einsatzfenster entwickelt und geben Fahrern unterschiedlicher Könnensstufen während des gesamten Rennens und unter wechselnden Bedingungen Vertrauen. In diesem Jahr können Teams bis zu vier aufeinanderfolgende Stints mit einem einzigen Reifensatz fahren. Das bedeutet, dass unsere Reifen länger halten, als das Reglement die maximale Fahrzeit der Fahrer im Auto erlaubt.»

In der FIA WEC wurden die LMP2 zur Saison 2024 aussortiert, da aufgrund der vielen Hypercars kein Platz mehr im Feld war. Nur bei den 24 Hours of Le Mans sind sie in der WEC noch mit dabei. Ansonsten treten sie noch in der Asian Le Mans Series und European Le Mans Series an - sowie in der amerikanischen IMSA-Serie.

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19 LMP2 sind 2026 in Le Mans mit dabei. Darunter befinden sich einige illustre Namen, wie beispielsweise die beiden Oreca von Proton Competition. Das Team aus Süddeutschland startet auch in der LMGT3. Zu den Favoriten zählen sicherlich auch die zwei Oreca von United Autosports. Der britische Rennstall gewann 2024 in Le Mans die Klasse. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die zwei Autos von Inter Europol Competition. Das Team aus Polen triumphierte 2023 und 2025 in Le Mans.

Auch der bekannte italienische Rennstall AF Corse bietet einen LMP2 in Le Mans auf. Dazu kommen noch DKR Engineering, CrowdStrike Racing by APR, TDS Racing, Nielsen Racing, Algarve Pro Racing, Vector Sport, IDEC Sport, Forestier Racing by Panis, Duqueine Team, CLX Motorsport, RD Limited und AO by TF (alle genannten mit jeweils einem Auto).

Im LMP2-Feld sind auch drei Piloten aus Deutschland vertreten. Mit Spannung wird natürlich der Auftritt von Laurin Heinrich begutachtet. Er ist Werksfahrer bei Porsche und 2026 im Hypercar (Porsche 963) sehr erfolgreich in der amerikanischen IMSA-Serie unterwegs. Heinrich hat vor Le Mans noch kein LMP2-Rennen bestritten, dürfte aber aufgrund seiner Qualitäten kaum Eingewöhnungszeit brauchen. Dazu kommen aus deutscher Sicht noch Jonas Ried und Stefan Aust (beide Proton Competition).

Genauso wie Heinrich sind auch Kévin Estre und Nico Müller Porsche-Werksfahrer und in der LMP2-Klasse am Start – Estre bei TDS Racing und Müller bei Inter Europol Competition. Beide werden zu den schnellsten Fahrern der Klasse zählen. International bekannt sind auch Oliver Jarvis (United Autosports), Renger van der Zande (DKR Engineering) oder Dane Cameron (AO by TF). Mit Jack Doohan (Nielsen Racing) und Pietro Fittipaldi (Nielsen Racing) haben zwei Piloten sogar schon Formel-1-Erfahrung gesammelt.

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Mike Conway / Kamui Kobayashi / Nyck de Vries

Toyota Motorsport GmbH

Mike Conway

/

Kamui Kobayashi

/

Nyck de Vries

7

25

3:26,096

02

Yifei Ye / Robert Kubica / Philip Hanson

AF Corse

Yifei Ye

/

Robert Kubica

/

Philip Hanson

83

31

+0,220

03

Ricky Taylor / Jordan Taylor / Filipe Albuquerque

Cadillac WTR

Ricky Taylor

/

Jordan Taylor

/

Filipe Albuquerque

101

29

+0,291

04

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Alpine

Frédéric Makowiecki

/

Jules Gounon

/

Victor Martins

36

29

+0,321

05

Louis Delétraz / Will Stevens / Norman Nato

Jota Sport

Louis Delétraz

/

Will Stevens

/

Norman Nato

12

30

+0,324

06

Mathieu Jaminet / Paul-Loup Chatin / Daniel Juncadella

Genesis Magma Racing

Mathieu Jaminet

/

Paul-Loup Chatin

/

Daniel Juncadella

19

29

+0,756

07

Sébastien Buemi / Brendon Hartley / Ryō Hirakawa

Toyota Motorsport GmbH

Sébastien Buemi

/

Brendon Hartley

/

Ryō Hirakawa

8

31

+0,816

08

Harry Tincknell / Tom Gamble / Ross Gunn

Aston Martin THOR Team

Harry Tincknell

/

Tom Gamble

/

Ross Gunn

007

28

+0,839

09

Robin Frijns / René Rast / Sheldon van der Linde

BMW M Team WRT

Robin Frijns

/

René Rast

/

Sheldon van der Linde

20

31

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