Pierre Gasly: «Das war der härteste Tag meiner Formel-1-Karriere»
Pierre Gasly musste in Monaco gleich 2 Zeitstrafen hinnehmen, durch die er einen Podestplatz beim prestigeträchtigen Strassen-GP verlor. Zum Protest seines Alpine-Teams wollte er sich nicht äussern.
Für Pierre Gasly entwickelte sich das Rennen in Monte Carlo zum Albtraum. Denn der Formel-1-Routinier kreuzte die Ziellinie in Monte Carlo als Dritter, fiel aber durch zwei 5-sec-Zeitstrafen auf den siebten Platz zurück. Beide bekam er aus dem gleichen Grund aufgebrummt: Er war zu schnell in der Boxengasse unterwegs, in der ein Tempolimit von 60 km/h herrscht.
Gasly war nicht der Einzige, der aus diesem Grund bestraft wurde, das gleiche Schicksal teilten vier weitere Fahrer, doch bei einigen hatte die Strafe keine Folgen, so etwa bei Lewis Hamilton oder Oscar Piastri. Entsprechend enttäuscht waren der Franzose und sein Alpine-Team, das gegen die Bestrafung Protest einlegte.
Gasly sagt im Fahrerlager von Barcelona zur Strafe: «Ich will da nicht zu viel erzählen, bis die Anhörung durch ist und das Team mit der FIA gesprochen hat. Sie haben hart gearbeitet und ihr Bestes gegeben, um die neuen Beweise zusammenzutragen, die für eine Änderung des Urteils erforderlich sind.»
Und der 30-Jährige erklärte: «Ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, dass dies der härteste Tag meiner Formel-1-Karriere war, was die sportliche Seite angeht. Es war schwer zu verkraften, weil ich eine sehr starke Leistung gezeigt habe.»
Das Rennen in Monaco hat für den in Frankreich aufgewachsenen GP-Star natürlich eine besondere Bedeutung. «Ich hatte nie die Chance, auf dieses Podium zu kommen. Ich weiss, dass ich ein ziemlich emotionaler Mensch bin, aber es war auch sehr schwierig, mit all den Emotionen fertig zu werden, die ich nach dem Rennen empfunden habe. Wenn man ein Auto fährt, das einem die Möglichkeit gibt, jedes zweite Wochenende auf dem Podium zu landen, ist das etwas anders», fügte er seufzend an.
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