Kimi Antonelli: Dieser Gegner bereitet dem Mercedes-Star Kopfzerbrechen
Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli konnte in Miami seine GP-Erfolgssträhne fortsetzen. Dennoch warnt der Mercedes-Star vor einem Gegner, der in Montreal einen weiteren Fortschritt erzielen könnte.
Kimi Antonelli hat es auch in Miami geschafft, den GP-Sieg einzufahren. der junge WM-Leader hatte sich schon tags zuvor mit der Pole die beste Ausgangslage gesichert. Im Rennen musste er dennoch kämpfen, denn beim Start fiel er zunächst zurück. Es war nicht die einzige Sorge, die den 19-Jährigen quälte.
Am Funk berichtete der Mercedes-Star aus Bologna von Getriebe-Problemen, über die er nach dem Fallen der Zielflagge sagte: «Die haben meine Leistung nicht beeinträchtigt. Es gab zwei, drei Runden, in denen ich Mühe beim Herunterschalten hatte, und auf einigen Runden konnte ich nicht vom siebten in den achten Gang schalten. Das war etwas stressig.»
«Aber zum Glück hielt sich das nicht lange, es war nur ein paar Runden lang präsent, und danach lief es wieder einwandfrei», fügte der dreifache GP-Sieger an. «Natürlich hat das den Druck erhöht, denn ich wurde von Lando Norris gejagt, und ich wusste, dass ich mir keine Fehler erlauben darf. Da sind solche Probleme natürlich nicht hilfreich. Aber wie gesagt, das Problem bestand zum Glück nur ein paar Runden lang, dann war alles wieder gut.»
Antonelli hat nun drei der bisherigen vier GP in diesem Jahr für sich entschieden. Dennoch blickt er vorsichtig auf das nächste Kräftemessen in Montreal. Er weiss: Die Konkurrenz schläft nicht. Das zeigte sich etwa im Miami-Sprint, bei dem Champion Norris triumphierte. Antonelli betont: «Mein Vertrauen ins Auto ist wirklich gross und wir haben gerade einen guten Lauf.»
Gleichzeitig warnt der siebenfache GP-Podeststürmer: «Ich hoffe, dass wir auch beim nächsten Rennen Neuerungen dabei haben werden, die wie gewünscht funktionieren. Denn auch McLaren bringt ein Weiterentwicklungspaket, und sie konnten hier einen sehr grossen Schritt nach vorne machen. Wir müssen also weiterhin Vollgas geben und die Messlatte immer höher legen, denn wir haben gesehen, dass sich das Kräfteverhältnis verändert hat. Wir müssen also weiterhin unsere Bestleistung abrufen.»
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