Formel-1-Champion Kimi Antonelli: Freude und Frust nach GP von São Paulo
Kimi Antonelli erlebte einen schwierigen Grand Prix in Brasilien. Der Formel-1-Champion war zunächst gut unterwegs, doch dann drehte er sich und am Ende musste er sich mit dem fünften Platz begnügen.
Kimi Antonelli kämpfte im GP von São Paulo zunächst an der Spitze, doch am Ende musste er sich mit dem fünften Platz begnügen. Grund dafür war nicht zuletzt ein Dreher, den der neue Formel-1-Champion zum Start der 20. Runde hinlegte. Er verlor dadurch zwar nicht allzu viele Plätze. Doch die Reifen waren ruiniert, wie er nach der Zieldurchfahrt verriet.
«Wir müssen schauen, ob irgendetwas mit dem Heck nicht stimmt, denn ich hatte ein Problem, das sich vor allem bei den Highspeed-Kehren zeigte. Es war nur in den Linkskurven, das Heck fühlte sich sehr unruhig an, selbst als ich auf die Zielgerade einbog», klagte der Mercedes-Star, und wunderte sich: «Das war wirklich eigenartig.»
«Das Auto hat sich wirklich eigenartig angefühlt, und nachdem ich dann meinen Dreher hingelegt habe, hatten alle vier Reifen Bremsplatten. Erst auf dem zweiten Satz konnte ich wieder mein normales Tempo fahren. Das war natürlich schade», fügte Kimi seufzend an. Später gestand er auch: «Ich bin sehr enttäuscht, was das Rennen angeht, und auch verärgert, aber das werde ich jetzt beiseite legen.»
Denn der 20-Jährige aus Bologna hatte aber auch Grund zur Freude, schliesslich durfte das Mercedes-Werksteam den Gesamtsieg in der Konstrukteursweltmeisterschaft feiern. «Das ganze Team hat das verdient, das war ein unglaubliches Jahr von allen. Nicht nur die Leute hier an der Strecke, sondern auch die Teammitglieder in Brixworth und Brackley haben ganze Arbeit geleistet. Es ist eine unglaubliche Gruppe von Leuten, die jeden Tag ihr Bestes geben. Deshalb haben sie diesen WM-Titel verdient. Wir werden das nun zusammen feiern», erklärte der neunfache GP-Sieger.
Nach dem Rennen musste Antonelli auch noch bei den Regelhütern vorsprechen, weil es in der Boxengasse fast zu einer Kollision mit dem Alpine-Renner von Franco Colapinto gekommen war, als der Champion nach seinem Stopp losfuhr. Die Regelhüter brummten ihm eine 5-sec-Zeitstrafe auf, die sich allerdings nicht auf sein Rennergebnis auswirkt, weil sein Vorsprung auf den sechstplatzierten Oscar Piastri im Ziel mehr als 20 Sekunden betrug.
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