Lando Norris/McLaren 3.: «Wir haben mehr Schwierigkeiten als uns lieb ist»
Formel-1-Champion Lando Norris hat den ersten Trainingstag zum Bahrain-GP als Dritter abgeschlossen. Der McLaren-Pilot freut sich über die anspruchsvolle Strecke, hat aber Sorgen mit seinem Auto.
Nach dem ersten Trainingstag zum Bahrain-GP auf dem malaysischen Sepang International Circuit liegen die schnellsten drei Rennwagen-Hersteller innerhalb von zwei Zehntelsekunden – Charles Leclerc im Ferrari, Isack Hadjar im Auto von Red Bull Racing, Lando Norris im McLaren. Noch nicht da vorne am Mitmischen: Mercedes.
Lando Norris fasst seinen Freitag so zusammen: «Ein interessanter erster Tag hier beim Bahrain Grand Prix in Malaysia. Schön, unsere ersten Runden auf dieser Strecke zu drehen, es ist eine spassige Strecke und eine interessante Herausforderung in Bezug auf Layout und Streckenoberfläche.»
«Wir haben mehr Schwierigkeiten als uns lieb ist, aber wir haben im FP2 einige Fortschritte gemacht. Wir haben noch einiges zu lösen, wenn wir wettbewerbsfähig sein wollen, aber wir werden uns die Daten heute Abend ansehen und sehen, was wir für das dritte freie Training und die Qualifikation vom 3. Oktober tun können.»
Renndirektor Randy Singh ergänzt: «Wir fanden die Streckenbedingungen heute ziemlich überraschend. Der Belag ist viel rauer und bietet mehr Haftung als unsere anfänglichen Prognosen vermuten liessen. Dies stellte eine Herausforderung im ersten Training dar, wo wir Schwierigkeiten hatten, das Auto in ein optimales Fenster zu bringen.»
«Das Team hat jedoch fantastische Arbeit geleistet, sowohl hier auf der Strecke als auch in der Fabrik, um die Daten zu analysieren und das Auto für die zweite Sitzung viel besser einzustellen. Die Fahrer fühlten sich im zweiten Training viel wohler und machten einen soliden Schritt nach vorne.»
«Der Reifenverschleiss war das Hauptgesprächsthema, und er war den ganzen Tag über konstant hoch, was definitiv ein wichtiger Faktor im Rennen sein wird. Diese heisse, abrasive Oberfläche ist wirklich hart für die Reifen. Aus strategischer Sicht drängt die hohe Abnutzung natürlich in Richtung eines Zweistopp-Rennens.»
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