Was meint er damit? Fernando Alonso deutet «weitere Überraschungen» an
Fernando Alonso bleibt auch 2027 in der Formel 1 – aber möglicherweise nicht nur. Der Spanier deutete eine «Überraschung» in den nächsten Wochen an: «Ich möchte die Grenzen des Möglichen ausloten.»
Vor dem Rennwochenende in Sepang wurde offiziell, worauf so viele Fans gehofft hatten: Fernando Alonso bleibt auch 2027 in der Formel 1.
Vor dem Bahrain-GP, der dieses Jahr ausnahmsweise in Malaysia stattfindet, sprach Alonso viel über Motivation – und deutete an, dass da neben der Vertragsverlängerung in der Formel 1 demnächst noch etwas kommen könnte.
Alonso will auch andere Serien fahren
Alonso pausierte 2019 und 2020 in der Formel 1, fuhr währenddessen in anderen Serien und Klassen, unter anderem die 24h von Le Mans und in der Rallye Dakar. Geplant war auch eine erneute Indy500-Teilnahme. Alonso verriet, dass ihm diese Pause viel Motivation für die Formel 1 gab: «Ich musste eine Pause einlegen, mich von der Formel 1 lösen, andere Serien kennenlernen und verschiedene Dinge, die mir schon lange im Kopf herumschwirrten, immer aus großer Neugier. Und es hat mir großen Spaß gemacht, all das zu erleben, neue Formen des Motorsports zu entdecken, von den Spezialisten der jeweiligen Serien zu lernen und ein vielseitigerer Fahrer zu werden. Das war sehr wichtig. Und ich finde das immer noch reizvoll. Ich weiß nicht, wann ich es tun werde, aber ich werde diese Erfahrungen wiederholen.»
Alonso: «Ich liebe Herausforderungen. Mein Leben dreht sich um Rennwagen. Meine Stärke lag darin, mich an verschiedene Autos und unterschiedliche Regeln anzupassen – den V10, den V8, den V6, Bridgestone, Michelin, Pirelli, KERS, Hybridsysteme, Ground-Effect-Autos und all diese Dinge –, dazu noch verschiedene Rennserien: Prototypen, Indy, Dakar… Und ich versuche, diese Stärke zu nutzen und vielleicht Dinge aus der Vergangenheit umzusetzen, die in den 80ern, 60ern oder 90ern möglich waren. Heute glaube ich, dass niemand mehr versuchen wird, bestimmte Dinge zu tun.» Also verschiedene Serien parallel zu fahren. Eine Ausnahme gibt es im aktuellen Feld: Max Verstappen (Red Bull Racing).
Überraschung? Alonso will Grenzen des Möglichen ausloten
Alonso: «Max ist der Einzige, der sich an GT-Rennen versucht. Ich habe es in der Vergangenheit versucht und werde es auch weiterhin versuchen.» Und dann deutete er plötzlich an: «Vielleicht gibt es in den nächsten Wochen noch weitere Überraschungen … Es gibt Dinge, die die Leute wahrscheinlich für unmöglich halten, aber ich möchte die Grenzen des Möglichen ausloten.» Folgt also bald eine Ankündigung, dass Alonso kommendes Jahr ein Langstreckenrennen fährt?
Die drei großen 24h-Rennen Le Mans, Nürburgring und Spa überschneiden sich 2027 allesamt nicht mit Formel-1-Rennwochenenden. Eine Teilnahme zwischen zwei F1-Rennen wäre also möglich. Aston Martin geht beispielsweise in Le Mans mit dem Valkyrie an den Start.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



