Leclerc (Ferrari) gesund, Liebesbrief für Mechaniker
Die Mitarbeiter von Ferrari lieben Charles Leclerc. Weil sie genau wissen, dass der 27-jährige Monegasse hinter dem Lenkrad alles gibt. Und der achtfache Grand-Prix-Sieger tut in Imola noch mehr.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Formel-1-Fahrer experimentieren in jeder Saison mehrfach mit dem Design ihres Helms. So gut wie immer beim Heimrennen, oft bei Nachtrennen, mit Leuchtfarben und Glitzerflocken, ab und an wagen die Piloten auch einen Knicks vor einem früheren Piloten. Unvergessen, wie Kimi Räikkönen im Helmdesign von James Hunt antrat.
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Ferrari-Ass Charles Leclerc hat sich für das Rennwochenende von Imola etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Er fährt mit einem Helm, dessen Design jenen seiner Rennmechaniker zum Verwechseln ähnlich sieht. Der achtfache GP-Sieger aus Monaco auf seinen sozialen Kanälen: "Ich hoffe, ich werde auf der Bahn so schnell sein wie ihr beim Reifenwechsel. Danke für eure harte Arbeit. Ich habe den Helm so ähnlich wie möglich jenen gemacht, die ihr tragt. Imola ist etwas ganz Besonderes, und ich werde für euch alles geben."
Ein Vergleich zeigt: Guter Job des WM-Zweiten von 2022 mit seiner Mannschaft, wobei der Helm von Charles im Chrom-Rot lackiert ist, der Kopfschutz der Mechaniker hingegen in Matt-Rot. Scharfe Augen haben erkannt: Klar kann auf dem Helm nicht die Botschaft für Jules Bianchi fehlen (JB17), den 2015 verstorbenen Südfranzosen, der für Ferrari Grands Prix hätte fahren sollen, die 17 als Erinnerung an Jules’ Startnummer. Das Schicksal wollte es anders. Auf der Oberseite des Helms steht bei Leclerc: "Wir geben zusammen Gas, als Mannschaft – Imola GP 2025". Die Mitarbeiter von Ferrari lieben Charles Leclerc. Nicht nur weil sie genau wissen, dass der 27-jährige Monegasse hinter dem Lenkrad alles gibt, sondern auch wegen solcher Gesten. Der neue Helm machte allerdings zunächst mal Ärger: Der 153-fache GP-Teilnehmer beklagte sich über "grauenvollen Lift", wenn also die Luftströmung ums den Helm so ungünstig verläuft, dass der Helm nach oben gesogen wird. Das wird dann mit dem Kinnriemen sehr ungemütlich. Die Ferrari-Mechaniker reagierten mit einem zusätzlichen Windabweiser vor der Cockpit-Öffnung, um die Luft besser nach oben zu zwingen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:16,545 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:16,577 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:16,597 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:16,599 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:16,641 06. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:16,696 07. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:16,905 08. Alex Albon (T), Williams, 1:16,922 09. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:16,925 10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,998 11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:17,032 12. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:17,077 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:17,094 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:17,121 15. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:17,286 16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:17,356 17. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:17,373 18. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:17,446 19. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:17,641 20. Esteban Ocon (F), Haas, 1:17,662
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