Euro Moto Superbike • Neu
Marcel Schrötter gibt sich im Euro Moto-Titelkampf noch nicht geschlagen
Bevor sich Markus Reiterberger am Nürburgring auf die BMW des Team Masteroil-alpha-Van Zon schwang, testete er im Vorfeld noch in Südfrankreich für das EWC-Finale Bol d’Or.
Die Euro Moto-Saison 2026 neigt sich mit dem vorletzten Event in diesem Jahr am kommenden Wochenende vom 4. bis 6. September auf dem Nürburgring bereits dem Ende zu. Die Meisterschaft hatte auf dem sagenumwobenen Kurs in der Eifel von 2021 bis einschließlich 2023 eine Pause eingelegt, nachdem 2021 die Veranstaltung aufgrund der verheerenden Flut im Ahrtal abgesagt werden musste. 2024 und 2025 kehrte die damals noch IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft genannte Serie – in die Eifel zurück.
Markus Reiterberger und das Masteroil-alpha-Van Zon-BMW Team mit seinem Teamchef Werner Damen schauen zuversichtlich auf das Superbike-Wochenende, denn auch wenn der erhoffte Sieg beim letzten Euro Moto-Treffen im niederländischen Assen ausblieb, zeigten die Zeiten und die hervorragende Zusammenarbeit im Team ganz deutlich, dass sie es mit der Ducati von Lucas Tulovic und der Yamaha von Twan Smits im Kampf um die Siege aufnehmen können.
«Wir sind sehr motiviert», versichert der Bayer, «ich war schon eine Zeit lang nicht mehr auf dem Nürburgring, die anderen haben also einen kleinen Vorteil. Die Strecke hat mir immer gut gefallen. Wichtig ist, dass das Wetter uns hier keinen Strich durch die Rechnung macht. In Assen haben wir zwar gesehen, wie stark wir auch im Regen sein können, aber der Nürburgring ist für ziemlich heftige Wetter-Kapriolen bekannt.»
Das Ziel für das kommende Wochenende ist, dass sich der positive Trend weiterhin fortsetzt und natürlich liegt der Fokus auf dem lang ersehnten Sieg. Auch wenn Reiterberger in Assen feststellen konnte, dass er auch im Regen mit der BMW M 1000 RR sehr gut zurechtkommt, hofft er doch dass die berühmten Wetterkapriolen in der ‚Grünen Hölle‘ am Nürburgring ausbleiben werden.
«Ich freue mich auf ein cooles Event, bei dem ich mindestens aufs Podium fahren kann», so seine Ansage. «In Assen haben mein Team und ich sehr gut zusammengearbeitet und ich hoffe, dass sich dieser positive Trend auch in der Eifel fortsetzt. Dass wir es ohne Zugeständnisse und einem normalen Stock-Bike mit den Werks-Motorrädern aufnehmen können, haben wir in Assen gesehen und das gibt uns die nötige Motivation, auch auf dem Nürburgring wieder anzugreifen.»
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