Verbesserter Honda-Motor: Worauf sich die Japaner jetzt fokussiert haben
In Zandvoort brachte Honda ein Motor-Update auf die Strecke. Und die WM-Runde auf dem Dünenkurs hat gezeigt, dass nachgelegt werden muss. Chefingenieur Shintaro Orihara sagt, worauf der Fokus liegt.
Seit Saisonstart war klar, dass Honda bei der Antriebseinheit nachlegen muss. Die rätselhaften Vibrationen, die zu vielen Problemen für das Aston Martin Team führten, konnten die Japaner nach dem Heimspiel in Suzuka in Angriff nehmen, weil sich durch die kriegsbedingte Absage der Rennen im Mittleren Osten eine Zwangspause von einem Monat ergab.
Das grosse Update liess aber auf sich warten, erst nach der Sommerpause schafften es die Honda-Ingenieure, die überarbeiteten Triebwerke auf die Strecke zu bringen. Und das Rennwochenende auf dem Dünenkurs hat bewiesen, dass noch Luft nach oben ist. Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara sagte, dass der Fokus dabei auf die Verbesserung der Fahreigenschaften des AMR26 liege.
Denn Fernando Alonso konnte zwar mit dem neunten Platz das bisher beste Saisonergebnis des Teams aus Silverstone erzielen und zwei wichtige WM-Zähler einfahren. Der zweifache Champion übte aber auch Kritik an der Fahrweise seines Dienstwagens und sprach von einem herausfordernden Wochenende. «Was die Fahrbarkeit angeht, war es ein schwieriges Wochenende.»
«Wir haben wieder Probleme beim Herunterschalten und auch mit der Motor-Bremse, in dieser Hinsicht war es kein einfaches Wochenende», schilderte der 32-fache GP-Sieger, der daraufhin festhielt: «Wir müssen uns noch etwas in Geduld üben. Ich glaube nicht, dass dieses Wochenende das Ergebnis gebracht hat, das wir uns erhofft hatten. Uns fehlt das Handling, das Gefühl beim Schalten. Alles, was wir mit dem ersten Motor verbessert hatten, haben wir mit diesem zweiten wieder ein Stück weit zurückgesetzt. Wir haben also noch etwa zwei oder drei Rennen vor uns, um ihn zu optimieren.»
Orihara beteuert: «Monza ist ein ziemlich einmaliger Rundkurs, was den Vollgas-Anteil angeht, und auf dieser Strecke ist es entscheidend, wie man die Energie einsetzt. Deshalb liegt der Fokus auf der Fahrbarkeit. Genau daran haben wir auf dem Prüfstand bei HRC in Sakura gearbeitet.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


