Max Verstappen: Keine Chance gegen Lewis Hamilton und Kimi Antonelli?
Den Silverstone-Sprint muss Max Verstappen hinter Lewis Hamilton und Kimi Antonelli von Startplatz 2 in Angriff nehmen. Der Red Bull Racing-Star weiss, auf welche Gegner er sich konzentrieren muss.
Bereits nach seinem bisher besten Saisonergebnis auf dem Red Bull Ring, warnte Max Verstappen: In Silverstone würde die GP-Stars eine besondere Herausforderung erwarten. Denn die Streckencharakteristik des Traditionskurses passt nicht so gut zum Energie-Management, das die neue Fahrzeug- und Motorengeneration erfordert. Und der Zweitplatzierte des Österreich-GP mahnte auch, dass die eigene Leistung schwer vorhersehbar sei.
Im ersten freien Training erlebte der ehrgeizige Red Bull Racing-Pilot dann eine schwierige Session. Am Ende fehlte ihm mit 0,980 sec fast eine Sekunde auf die Bestzeit von Lewis Hamilton, damit belegte der vierfache Weltmeister den sechsten Platz. Entsprechend verhalten war die Prognose für das Sprint-Qualifying, das als Nächstes stattfand.
Und zum Start musste sich der 71-fache GP-Sieger auch erneut mit dem sechsten Platz begnügen. Immerhin fiel sein Rückstand mit 0,416 sec im SQ1 deutlich kleiner aus. Auch im Mittelabschnitt der Zeitenjagd, mit der die Startaufstellung für das Mini-Rennen am Samstag bestimmt wurde, kam er nicht über den sechsten Platz hinaus. Mit 0,495 sec wuchs sein Rückstand auf die Bestmarke sogar leicht an.
Doch als es darauf ankam, stellte der 28-Jährige einmal mehr sein Talent unter Beweis. Er drehte mit 1:28,697 min die drittschnellste Runde und war nunmehr 0,321 sec langsamer als Lewis Hamilton. Vor ihm reihte sich auch Kimi Antonelli ein. Auf die Zeit des WM-Leaders fehlten ihm 0,31 sec. Damit war er zufrieden, wie er nach dem Aussteigen beteuerte.
«Das war für uns wohl ein gutes Ergebnis. Es war natürlich sehr knapp, ich hätte sowohl auf Platz 3 als auch auf Platz 6 oder z landen können, aber diesmal waren wir auf der richtigen Seite. Wir waren etwas näher dran, aber wir sind natürlich immer noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir müssen in den Kurven als auch beim Energie-Management nachlegen, um etwas mehr Zeit zu finden. Das werden wir nach dem Sprint versuchen, denn jetzt lässt sich nicht viel ausrichten», fasste Verstappen zusammen.
Und der aktuelle WM-Siebte ergänzte: «Das Auto fühlte sich etwas besser als im ersten Training an, aber auch da sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen. Es ist nicht einfach, die Balance ins richtige Fenster zu bringen.» Mit Blick auf seine Chancen, seine Vordermänner unter Druck zu setzen oder gar zu überholen erklärte er nüchtern: «Sie sehen etwas zu schnell für uns aus. Und wenn sie schnell sind, sollten es ihre Teamkollegen auch sein, wenn sich im Rennen alles beruhigt hat. Ich denke deshalb, dass es für mich mehr ein Kampf mit meinen Verfolgern werden wird.»
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