Russells Wunschliste: Auf diese Regeländerungen hofft der Mercedes-Pilot
Die aktuellen Formel-1-Regeln haben nicht nur für viel Wirbel im Fahrerlager gesorgt, sondern auch eine Diskussion um die Zukunft der Königsklasse angefacht. George Russell sagt, was er sich wünscht.
Obwohl die Formel-1-Saison erst vier WM-Runden alt ist, wurde bereits am Reglement nachgebessert. Die Verantwortlichen des Sports nutzten die rennfreie Zeit im April, um die neuen Vorgaben und ihre Auswirkungen auf das Rennfahren unter die Lupe zu nehmen und am Regelwerk zu feilen. Die Protagonisten im Fahrerlager sind sich einig: Die Veränderungen sind ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Diskussion über die neuen Regeln ist damit aber nicht verstummt. Vielmehr wird bereits jetzt über die Zukunft der Formel 1 nachgedacht, speziell die Vorgaben für die Triebwerke stehen dabei im Fokus der Öffentlichkeit. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem versprach unlängst die Rückkehr der V8-Motoren, die durch den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe wieder zum Thema geworden sind. Er wünscht sich das Comeback bereits für 2030.
Damit steht er nicht alleine. Auch George Russell sagte, als er auf die Aussagen des FIA-Präsidenten angesprochen wurde: «Ich denke, es wäre natürlich richtig cool, wenn wir zu den V8-Triebwerken zurückkehren. Die nachhaltigen Treibstoffe sind ein fantastisches Thema und ich denke, das wäre grossartig für die Formel 1.»
Auf der Wunschliste des Briten steht aber nicht nur das Comeback der V8-Motoren. «Wir brauchen auch leichtere Autos, ich denke, das Gewicht muss weiter reduziert werden, denn das wirkt sich positiv aufs Rennfahren und die Fahreigenschaften aus. Das erleichtert es uns, engere Duelle auszufechten», fordert der sechsfache GP-Sieger.
Der 28-Jährige betont aber auch: «Gleichzeitig sollten wir einen Weg finden, die vielen Überholmanöver weiterhin zu ermöglichen. Denn wenn man auf die glorreichen Tage der Formel 1 vor 20 Jahren blickt, die alle als die beste Zeit mit den besten Autos bezeichnen – und ich stimme zu, dass in den frühen 2000er-Jahren wahrscheinlich die coolsten Autos überhaupt eingesetzt wurden, dann gab es damals gar kein Überholen. Wir dürfen das nicht vergessen, wenn wir über die Zukunft sprechen.»
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