Macarena-Flügel: Folgt McLaren dem Beispiel von Ferrari & Red Bull Racing?
Ferrari sorgte bereits bei den Vorsaison-Tests mit dem Macarena-Flügel für viel Aufsehen. Red Bull Racing hatte in Miami eine ähnliche Lösung am Auto. Zieht das Weltmeister-Team McLaren nun nach?
In diesem Jahr hat die Formel 1 ein neues Kapitel in der Geschichte des Sports aufgeschlagen und die neue Fahrzeuggeneration wurde mit Sehnsucht erwartet, denn die langjährigen GP-Fans wissen, dass eine Regel-Revolution immer spannende Lösungen zur Folge hat.
In diesem Jahr bekamen die Technik-Fans unter den Formel-1-Liebhabern viel zu sehen und eine Idee bekam besonders viel Aufmerksamkeit: Der Macarena-Heckflügel von Ferrari sorgte bei den Testfahrten für Staunen bei den Beobachtern.
Die klugen Köpfe der Scuderia aus Maranello hatten eine Lücke im Reglement genutzt, um den Luftwiderstand auf den Geraden zu verringern. Der Trick ist so einfach wie clever: Ein Element des Heckflügels lässt sich nicht nur runterklappen, sondern auf den Kopf stellen. Damit wird die Lücke grösser und das bedeutet auf den Geraden weniger Luftwiderstand.
Die Roten waren nicht die Einzigen, die auf diese Idee gekommen sind, wie das jüngste Rennwochenende in Miami bewiesen hat. Denn auch Red Bull Racing trumpfte beim vierten Rennwochenende mit einer ähnlichen Lösung auf, deren Entwicklung schon im vergangenen Jahr begann, wie Teamchef Laurent Mekies klargestellt hat.
Die grosse Frage lautet: Wird McLaren nun nachziehen und eine ähnliche Lösung auf die Strecke bringen? Teamchef Andrea Stella hatte nach der erfolgreichen Einführung des Miami-Upgrades weitere Neuerungen für das Rennen in Monaco und Barcelona angekündigt. Und McLaren-CEO Zak Brown sprach bei den Kollegen von «Sky Sports F1» über die Vorteile des sogenannten Macarena-Heckflügels.
«Wir haben uns das natürlich angeschaut. Wie man sich vorstellen kann, schauen alle Teams auf das, was die Konkurrenz macht. Es ist eine clevere Lösung, die Vorteile bringen kann, deshalb überrascht es mich nicht, dass ein anderes Team auf diese Idee gekommen ist und sie umgesetzt hat», erklärte der Amerikaner.
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