Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Im Zusammenhang mit dem Kampf der Teams um höhere Profite aus den Vermarktungsrechten an der Formel 1 redet Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo nun Klartext. Er befeuert die Übernahme-Fantasien der Rechte durch die Teams, die sich seit Jahren benachteiligt fühlen.
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Er sagt: "Wir müssen pragmatisch denken und handeln. Ende 2012 laufen die Verträge der Teams mit Rechtehalter CVC (Citycorp Venture Capital) aus. Dann haben wir (die Teams) drei Möglchkeiten: Wir erneuern den Vertrag mit CVC, oder wir machen es wie die amerikanische Basketball-Profila NBA und veranstalten die Serie (die Formel 1) selbst. Dritte Möglichkeit: Wir suchen uns einen neuen Vermarktungspartner." Das klingt einfach und bedeutet, dass di Montezemolo abermals, wie 2008, mit Abspaltung droht, falls die Rückflüsse aus den Einnahmen im neuen Concorde-Abkommen, das ab 2013 in Kraft treten soll, nicht zur Zufriedenheit der Rennstallbesitzer ausfällt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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