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Neues Rätsel Racing-Raritäten: Mission Impossible

«Racing-Raritäten» zeigt dieses Mal einen Fahrer, für den Fahrzeug und Einsatz eine Mission Impossible war. Wer ist es? Wo und wann ist das Bild entstanden? Machen auch Sie bei unserem kleinen Rätsel mit.

Formel 1

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Aus dem Archiv unserer Partner der britischen Foto-Agentur LAT stellen wir bekanntlich jede Woche ein kleines Stück Motorsporthistorie vor. Das Vorgehen ist kinderleicht – sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Namen, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.

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Die richtige Lösung unseres letzten Rätsels: Lloyd Ruby in einem Thunder-Roadster 2003 in Fort Worth (Texas).

Lloyd Ruby war ein Phänomen. Sein langjähriger Pistenrivale Mario Andretti meinte einmal: "Ich habe keinen Rennfahrer erlebt, der so langsam sprach, aber so schnell gefahren ist." Der gedehnte texanische Slang von Ruby war legendär. Wir haben aus zwei Gründen dieses Bild ausgewählt. Erstens, weil Ruby 2018 90 Jahre alt geworden wäre, und zweitens weil sein Roadster-Nachbau bereits mit einem Schutzbügel ausgerüstet war, als in der Formel 1 noch kein Mensch von einem Halo sprach.

Lloyd Ruby, Markenzeichen Texanerhut, fuhr zwanzig Jahre lang IndyCar-Rennen. Sieben Siege klingt als Bilanz nicht berauschend, aber es hat schon seine Gründe, wieso die Biographie über den Piloten aus Wichita Falls "Hard Luck Lloyd" genannt wurde. Nur wenige Piloten fielen so oft in aussichtsreicher Position aus wie er.

Besonders bitter war das beim grössten Autorennen der Welt, dem Indy 500. Lloyd Ruby führte im berühmtesten Nudeltopf der Welt in fünf Rennen, für insgesamt 126 Runden. Besonders bitter war der Ausfall 1969. Da wurde ihm beim Boxenstopp das Wegfahrsignal zu früh gegeben. Der feststeckende Tankschlauch beschädigte den Tank, aus.

Lloyd Ruby war ein vielseitiger Racer. Er gewann 1965 und 1966 die 24 Stunden von Daytona mit einem Ford GT40 und als Partner von Ken Miles. Er trat sogar beim USA-GP 1961 in Watkins Glen an, fiel mit seinem Lotus-Climax aber wegen defekter Lichtmaschine aus.

Lloyd Ruby verstarb 2009 im Alter von 81 Jahren in seiner Heimatstadt Wichita Falls.

Unser Bild stammt von einem VIP-Rennen auf dem Texas Motor Speedway im September 2003. Zehn legendäre Fahrer traten an, darunter Johnny Rutherford, Parnelli Jones, Gordon Johncock, Arie Luyendyk und Tom Sneva.

Gefahren wurde mit einem so genannten Thunder-Roadster, einem Renner, der mit einem Yamaha-Motorradmotor ausgerüstet knapp 120 PS leistete und mit Serienreifen ausgerüstet war. Die Roadster waren eine Idee des langjährigen Charlotte Motor Speedway-Rennpromoters Humpy Wheeler. Das Design wurde an den 1963er Indy-Renner von A.J. Watson angelehnt.

Zum neuen Rätsel: Nur wirklich Unaufmerksame werden nicht darauf kommen, um welches Fahrzeug es sich handelt. Dann ist ein wenig Detektiv-Arbeit gefragt – wie so oft bei uns lohnt es sich, den Bildhintergrund sehr genau anzusehen.

Wer ist es?

Wo und wann ist das Bild entstanden?

Viel Glück beim Rätseln!

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