Silverstone-GP-Sieger Nico Rosberg lässt sich vom Erfolg nicht berauschen: «Klar sind die Siege fabelhaft, aber das macht uns noch nicht zum Titel-Anwärter.»
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Sieg beim Heimrennen in Monte Carlo, Sieg beim Heimrennen seines Teams in Silverstone – Nico Rosberg dürfte sich auf seine Erfolge durchaus etwas einbilden. Aber der Wiesbadener ist erdgebunden geblieben: "Klar freue ich mich über den tollen Lauf, das ist ja auch für mich etwas Neues – bei jedem Rennen zur Strecke zu kommen und zu wissen, dass ich ein Wörtchen um die Pole-Position und den Sieg mitreden kann, das ist ein schönes, warmes Gefühl und unheimlich motivierend."
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Natürlich kommt die Frage, ob sich der Mercedes-Star als potentiellen Titel-Anwärter sieht. Nico grinst: "Es ist wirklich noch etwas früh, vom WM-Titel zu reden. Wir konzentrieren uns auf den Schwung, den wir gerade haben. Mein Plan ist einfach: Ich will kurz- und mittelfristig weiter vor unseren Gegnern ins Ziel kommen, dann gucken wir im Spätsommer mal, wo uns das in der WM-Tabelle hingebracht hat." Die Einführung der neuen Pirelli-Reifen könnte gemäss Rosberg durchaus das Zünglein an der WM-Waage sein. Nico: "Ich glaube, dass die neuen Hinterreifen hier auf dem Nürburgring und die komplett neuen Reifen in Ungarn eine Auswirkung auf das Kräfteverhältnis haben werden. Die Umstellung wird nicht spurlos an den Teams vorbeigehen. Ich sehe das aber auch als Chance. Wer die Wirkung der neuen Reifen schneller versteht, der wird im Vorteil sein. Es ist unsere Aufgabe, dass wir das schaffen."
Die zynische Frage, ob er sich da nicht sowieso im Vorteil sehe, immerhin habe Mercedes ja damals beim unerlaubten Test mit Pirelli in Barcelona die neuen Reifen ausprobiert, diese Frage perlt an Rosberg ab: "Es war ein Pirelli-Test, da müssen Sie Pirelli befragen."
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Tatsächlich musst Nico dafür nicht die Wahrheit beugen: Die Pirelli-Reifen damals beim Test waren alle unbeschriftet. Die Fahrer berichteten über ihre Eindrücke, aber was genau am Wagen steckte, das hat man ihnen nicht gesagt.
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