Die angebliche Neuigkeit eines Zweijahresvertrags für Nico Rosberg ist keine: das Abkommen zwischen Mercedes und Rosberg wurde schon im vergangenen Winter verlängert.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Es gehört zur heutigen Medienlandschaft, dass sich Neuigkeiten in Windeseile verbreiten, auch solche, die eigentlich keine sind. So gibt es heute in Monaco reichlich Wirbel um die angebliche Vertragsverlängerung von Nico Rosberg – Mercedes habe das Abkommen mit dem Deutschen für die Jahre 2015 und 2016 verlängert.
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Das ist natürlich ein Nährboden für die Schlussfolgerung, wonach Mercedes seinem zuletzt vier Mal auf Rang 2 ins Ziel gekommenen Piloten den Rücken stärken wolle. Die Meldung der BBC ist im Kern nicht unwahr, sie kommt einfach ein wenig spät: denn der Vertrag zwischen Rosberg und Mercedes ist schon im vergangenen Winter verlängert worden, nur hat das die Marke mit dem Stern nie so kommuniziert.
In der Sprachregelung von Mercedes heisst das, die Fahrer "haben langfristige Verträge". Über die Laufdauer wird nichts gesagt. Daher sei es hier nachgeholt: Nico Rosberg besitzt einen Vertrag bis Ende 2016, Lewis Hamilton besitzt einen Vertrag bis Ende 2015. Nico Rosberg ist seit 2010 Mercedes-Fahrer, Lewis Hamilton seit 2013.
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Im WM-Duell der beiden Silberpfeil-Stars steht es 100:97 für den Briten. Aber Nico Rosberg will morgen im Abschlusstraining mit der Pole-Position den Grundstein zum zweiten Monaco-Triumph in Folge legen und das Etikett des ewigen Zweiten wieder ablegen: "Ich weiss, was ich tun muss, um hier Bestzeit zu fahren. Ich weiss auch, wie ich Hamilton schlagen kann. Meine Starts waren in dieser Saison nicht die Besten, und auch beim Bremsen fühlte ich mich nicht immer hundertprozentig wohl. Aber in beiden Belangen haben wir beim Test in Barcelona Fortschritte gemacht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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