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Oscar Piastri nach Sprint-Pole: «Fast Herz-Attacke!»

​WM-Leader Oscar Piastri hat sich im spannenden Qualifying für den Sprint von Belgien die beste Ausgangslage gesichert. Der McLaren-Fahrer wäre im zweiten Quali-Segment fast ausgeschieden!

Im Artikel erwähnt

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Am Samstag, 26. Juli, nehmen die 20 Formel-1-Piloten den Sprint von Belgien unter die Räder, und die beste Ausgangslage dafür hat sich Oscar Piastri erarbeitet: Pole-Position für das 15 Runden kurze Rennen, vor Max Verstappen und Lando Norris.

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Das ist die dritte Sprint-Pole des 24-jährigen Australiers (nach Katar 2023 und Brasilien 2024) und die erste in Francorchamps. Aber es hätte leicht alles schiefgehen können!

Denn Piastri schaffte es im zweiten Segment als Zehnter mit Ach und Krach in die Top-Ten und hätte fast vorzeitig Feierabend gehabt.

Piastri am Funk: "Da hat wohl jemand fast eine Herz-Attacke bekommen! Meine letzte Runde war gut, nach diesem Schreck in SQ2. Das Auto fühlte sich den ganzen Tag prima an, und das hier ist meine Lieblingsbahn."

"Ich weiss auch nicht, wieso ich mich hier so wohlfühle. Aber es lief von der ersten Runde des freien Trainings an hervorragend. Ich habe den Speed, um meine Position erfolgreich zu verteidigen."

"Verstappen ist auf der Geraden verflixt schnell, und klar bin ich an der Spitze angreifbar. Aber ich vertraue auf die Qualitäten meines Rennwagens und verkopfe das nicht."

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So lief die Sprint-Quali

Die Schlagzahl bei der Sprint-Quali ist verflixt hoch, vor allem dann, wenn auf der längsten aller GP-Strecken gefahren wird: nur 12 Minuten Zeit im ersten Sprint-Quali-Segment, 10 für SQ2 sowie ganze 8 in SQ3. Da bleibt nicht viel Raum für Fehler.

WM-Leader Oscar Piastri hatte im einzigen freien Training ein starkes Signal gesetzt, klare Bestzeit. Dann schon Max Verstappen. Lando Norris patzte mehrfach.

McLaren und Red Bull Racing mit unterschiedlicher Strategie: Die Papaya-Renner mit mehr Abtrieb, um im mittleren, kurvigen Pistenteil schnell zu sein; das Auto von Max mit wenig Abtrieb, um in den Highspeed-Passagen Tempo zu bolzen, durch die Kurven muss dann der Max-Faktor zum Tragen kommen, wenn der Niederländer ein nervöses Auto unter Kontrolle behalten muss.

Bei 22 Grad (Rennstrecke 37 Grad) und mehr Wind als am Mittag, mit Regenwahrscheinlichkeit von 10 Prozent, stimmten die meisten Rennställe die Autos auf trockene Bahn aus: so wie hier in der Quali, so wie wohl im Sprint.

Am Samstag in der GP-Quali wird es dann komplexer: Denn das Abschlusstraining für den Grand Prix wird wohl ebenfalls auf trockener Bahn stattfinden, der WM-Lauf am Sonntag aber (aus heutiger Sicht) bei Regen.

Für die Reifen gilt: SQ1 und SQ2 auf (gelb markierten) mittelharten Reifen von Pirelli, SQ3 dann auf den (rot markierten) weichen Walzen.

Aufregung um Kimi Antonelli: in Stavelot nach Dreher im Kies. Dabei haben die Piloten kaum Zeit für drei schnelle Runden. Zudem – von Pirelli gibt es fürs Quali-Segment nur einen Satz Reifen. Ausgerechnet sein Stallgefährte Russell verlor Zeit mit Kies auf der Bahn.

Piasstri vor Norris und Russell, dann kam Max Verstappen – P2 hinter Leader Piastri.

Die Streckenposten hatten beim strammen Programm keine Chance, den Kies von der Bahn zu fegen, die Uhr tickte gnadenlos runter, die Rennleitung sah keinen Anlass für eine rote Flagge.

Lewis Hamilton nach einem Fehler nur auf P16, Haas-Fahrer Oliver Bearman war kurz neben der Bahn, seine einzige Runde wurde gestrichen.

Dann ein Verbremser von Hamilton bei der Busstop-Schikane in der heiklen Phase beim Herunterschalten, das riecht nach einem mechanischen Problem im Ferrari-Getriebe – out! Damit war auch die Runde ruiniert für zahlreiche Gegner, wegen gelber Flaggen.

Als die ersten 12 Minuten vorbei waren, mussten über die Klinge springen: Alex Albon, Nico Hülkenberg, Lewis Hamilton, Franco Colapinto, Kimi Antonelli – also Fahrer von fünf verschiedenen Rennställen.

Hülkenberg früh out, weil er zu Beginn seiner letzten Runde mit den Racing Bulls-Rennwagen von Hadjar und Lawson ins Gehege kam. Das Team entschuldigte sich am Funk für das ungeschickte Timing.

Top-Ten: Piastri, Verstappen, Norris, Alonso, Russell, Hadjar, Stroll, Leclerc, Sainz und Bortoleto.

SQ2 begann verspätet: Reinigungsmaschinen bei Kurve 14, um den von Antonelli auf die Bahn geschaufelten Kies zu entfernen.

Die McLaren von Piastri und Norris früh auf der Strecke, mit dem Vorteil freier Bahn, denn die Gegner hielten sich zurück, mit der Absicht, nur einen Lauf zu machen.

Das Speed-Duell der Papaya-Piloten ging klar zu Gunsten von Piastri aus: Oscar vier Zehntel vor Land, dann aber wurde dem Australier die schnelle Runde gestrichen, in Raidillon zu sehr neben der Bahn!

Verstappen nahm Norris die Führung ab, Leclerc dann auf P2, Norris und Piastri nahmen neu Anlauf. Aber Piastri jetzt nur auf P4, mit vorsichtiger Runde, Norris auf P6.

Die Fahrer fanden viel Zeit, die Tabelle änderte im Sekundentakt, dann Norris auf P1, Piastri nur auf P10 und damit haarscharf vorbeigeschrammt am Ausscheiden, Oscar lediglich 41 Tausendstel vor Liam Lawson!

Aber Schock bei Mercedes: George Russell auf P13 out!

Out nach SQ2: Lawson, Tsunoda, Russell, Alonso und Stroll.

Top-Ten und damit eine Runde weiter: Norris, Verstappen, Leclerc, Ocon, Bortoleto, Gasly, Bearman, Sainz, Hadjar und Piastri.

Dann also ging es in SQ3 in nur acht Minuten um alles, erneut nach Verzögerung, um die Bahn zu reinigen.

Die Fahrer taktierten und entschieden sich: nur eine schnelle Runde. Es war klar, dass dies nicht bei allen gutgehen würde.

In der Reihenfolge Norris, Verstappen, Piastri, Leclerc ging es los.

Norris legte vor, aber Max war schneller, dann unterbot Piastri den Niederländer.

Sprint-Qualifying, Belgien

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:40,510 min

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:40,987

03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:41,128

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:41,278

05. Esteban Ocon (F), Haas, 1:41,565

06. Carlos Sainz (E), Williams, 1:41,761

07. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:41,857

08. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:41,959

09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:41,971

10. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:42,176

11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:42,169

12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:42,184

13. George Russell (GB), Mercedes, 1:42,330

14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:42,453

15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:42,832

16. Alex Albon (T), Williams, 1:43,212

17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:43,217

18. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:43,408

19. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:43,587

20. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:45,394

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Alle Piloten auf Sprint-Pole

Silverstone 2021 – Lewis Hamilton (GB), Mercedes

Monza 2021 – Valtteri Bottas (FIN), Mercedes

Interlagos 2021 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Imola 2022 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Red Bull Ring 2022 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2022 – Kevin Magnussen (DK), Haas

Baku 2023 – Charles Leclerc (MC), Ferrari

Spielberg 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Francorchamps 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Katar 2023 – Oscar Piastri (AUS), McLaren-Mercedes

Austin 2023 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2023 – Lando Norris (GB), McLaren

Shanghai 2024 ¬– Lando Norris (GB), McLaren

Miami 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Spielberg 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Austin 2024 – Max Verstappen (NL), Red Bull Racing

Interlagos 2024 – Oscar Piastri (AUS), McLaren

Katar 2024 – Lando Norris (GB), McLaren

Shanghai 2025 – Lewis Hamilton (GB), Ferrari

Miami 2025 – Kimi Antonelli (I), Mercedes

Francorchamps 2025 – Oscar Piastri (AUS), McLaren

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