Sebastian Vettel: Emotionale Message vor Ehrenrunde in Schumachers Auto
Ferrari hat sich zum 30-jährigen Jubiläum von Michael Schumachers erster GP-Saison in Rot etwas Besonderes einfallen lassen. Auch Sebastian Vettel trägt seinen Teil bei. Die Vorfreude ist gross.
Mit der Verpflichtung von Michael Schumacher legte Ferrari den Grundstein für ein erfolgreiches Jahrzehnt, in dem der deutsche Fahrer zusammen mit der italienischen Mannschaft Geschichte geschrieben hat. Die gemeinsame Zeit hat den ältesten GP-Rennstall der Welt grundlegend verändert, und die Auswirkungen von Schumachers Wirken ist auch 30 Jahre später noch überall in Maranello erkennbar.
Deshalb ist es keine Überraschung, dass die Ferrari-Verantwortlichen das diesjährige Heimspiel nutzen, um sich vor dem unverwechselbaren Rekord-Weltmeister zu verbeugen. Zum 30-jährigen Jubiläum der ersten gemeinsamen Saison, in der Schumacher in Spanien, Belgien und schliesslich auch in Monza gewonnen hat, rücken etwa die heutigen Ferrari-Stammfahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc in speziell lackierten GP-Rennern aus, die an den Look des Ferrari F310 erinnern, also jenem Auto, mit dem Michael 1996 seine Ferrari-Karriere begann.
Neben dem Sonderlook gibt es auch drei Fahrzeuge aus verschiedenen Ferrari-Jahren des deutschen Superstars zu sehen. Neben dem F310 wird auch der 248 F1 zu sehen sein, mit dem Schumacher sein erfolgreiches Ferrari-Kapitel 2006 beendet hat. Und mit dem F2002 rückt ein Auto auf dem Highspeed-Kurs von Monza aus, das zu den legendärsten Fahrzeugen der Schumacher-Ära bei den Roten zählt.
Der F2002 wird gleich zwei Mal auf der Strecke zu bewundern sein. Am Samstagnachmittag sitzt Schumachers langjähriger Teamgefährte Rubens Barrichello am Steuer. Vor dem GP-Start am Sonntagmorgen darf dann Sebastian Vettel eine Ehrenrunde im F2002 drehen. Der vierfache Weltmeister hat sich vor dem Einsatz mit bewegenden Worten an die Fans gewandt.
In den sozialen Medien sagt der Deutsche, der früher selbst einmal für Ferrari in der Formel 1 angetreten ist: «Ich komme am Sonntag nach Monza und werde Michaels Auto fahren. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auch schon sehr darauf. Wir sehen Michael offensichtlich nicht mehr in der Öffentlichkeit, aber ich bin mir sicher, dass wir ihn am Sonntag sehr stark fühlen und hören werden. Es ist ein Riesenprivileg und eine grosse Ehre für mich, sein Auto zu fahren. Und natürlich freue ich mich auch darauf, euch alle zu sehen.»
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